OLDENBURG - OLDENBURG/HAR - „Eine solche Vielfalt und musikalische Bandbreite wie in diesem Jahr gab es noch nie beim Stadtfest.“ Mitveranstalter Klaus Baumgart ist ganz begeistert vom Programm; er freut sich besonders über ein umfangreiches Livemusik-Angebot: „Auf der östlichen Achse Schlossplatz über Achternstraße bis Heiligengeiststraße erwartet gerade jüngere Besucher ein riesiges Angebot, von Reggae über Ska, von Elektro- bis Punk-Rock.“

Discjockeys kommen wie in den Vorjahren auf Wunsch ansässiger Gastronomen im Bereich Motten- und Kurwickstraße zum Zuge. So gibt es zwischen der „Gastromeile“ Mottenstraße und dem Julius-Mosen-Platz mit seinem Pernod-Power-Tower und der Fischkopf-Singleparty dieses Jahr erstmals auch für Techno-Fans eine Ecke am rückwärtigen Eingang des Waffenplatz-Parkhauses, organisiert von bekannten DJs.

Ansonsten wird aber an jeder Ecke des Stadtfestes 2006 live gerockt. Die Wallstraßen-Wirte verwöhnen die Besucher ihrer Straße gleich mit drei Bühnen, auf denen die Bands rotieren. Den Waffenplatz werden langjährige Stadtfest-Besucher nicht mehr wiedererkennen. Aus der „Biertränke“ wird dieses Jahr ein überdachter, bayerischer Biergarten, in dem zünftig geschunkelt und getanzt werden kann.

Doch auch die traditionellen Oldenburger Bands kommen nicht zu kurz, und so finden sich gern gehörte Gruppen wie „Tramps“, „Convairs“, „Ratpack“, „Chick Corega“, „Sören Jünemann Band“ und viele andere auf den Bühnen wieder. „Wir versuchen immer, einen Mix aus bekannten und neuen Bands zu schaffen“, so Klaus Baumgart.

Doch auch größere Shows sollen ihren Platz finden. Hier ist an erster Stelle der Rathausmarkt zu nennen. Mit der originalen Queen-Revival-Show (Vorprogramm Jens „Frank Sinatra“ Sörensen) oder der Bremen-4-Party mit der Westernhagen-Coverband „Halle-Luja“ ist der Erfolg garantiert. Und für die jüngeren – insbesondere weiblichen – Fans von „TKKG“ gibt es einen Star zum Anfassen: TV-Star Fabian Harloff gastiert hier mit seiner Band im Programm am Sonnabend.