OLDENBURG - Zum zwölften Mal treffen sich im nächsten Monat beim Festival „Is’ doch normal, ey!” junge Theaterbegeisterte mit und ohne geistige Behinderung in Oldenburg. Das Festival findet am Montag und Dienstag, 18. und 19. Mai, in der Kulturetage, Bahnhofstraße, statt. Dabei werden sich 150 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg und der Region als Schauspieler präsentieren.
Auf Einladung von Mutik e.V. (Verein für Musik, Theater, Integration und Kooperation) proben die jungen Leute aus sonderpädagogischen Einrichtungen und integrativen Schulklassen derzeit unter Anleitung von Theater-, Tanz- und Musikpädagogen für ihren Auftritt.
Ziel ist, einen Weg aus der künstlerischen Isolation zu bieten. Die Teilnehmer haben die Chance, ihr Können zu zeigen und Anerkennung zu finden. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 24 370 Euro.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt eröffnet das Festival „Theater für alle“ am Montag, 18. Mai, 9.30 Uhr, im Theater Fabrik Rosenstraße. Zum Auftakt führt die Greta-Schoon-Schule (Leer) das Stück „Der runde Mann“ auf. „Und wer küsst mich ...?“ ist der Name des Theaterstücks, das die Heinz-Neukäter-Schule (Roffhausen) auf die Bühne bringt. Das Musical „Mats und die Wundersteine“ präsentiert die Förderschule St.-Vincenz-Haus (Cloppenburg). Das Integrative Kindertheater „Der Blaue Kodar“ des Blauschimmel Ateliers Oldenburg zeigt „Wir Kinder aus der Schublade“. Ab 19 Uhr treten die Maskentheatergruppe der Schule an der Karlstraße (Delmenhorst) und die Trommelgruppe der Comeniusschule Oldenburg auf.
Am Dienstag, 19. Mai, gehört die Bühne ab 9.30 Uhr der Pestalozzischule Varel und den Schülern des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Oldenburg.
Ein Musikabend mit sieben Bands, präsentiert auf zwei Bühnen, mit Akrobatik, Theater und Tanz, beginnt um 19 Uhr. Dabei sein werden u.a. die Bands der Schule an der Goethestraße (Westerstede), der Comeniusschule und der Fröbelschule Oldenburg. Anschließend kann zu Diskomusik getanzt werden.
