OLDENBURG - Zum dritten Mal haben Vereine, Verbände und Institutionen mit der Stadt ein umfangreiches Programm zum Thema Baukultur organisiert – das Motto: „Zukunftsglaube – Zukunftsängste“. Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema wird der Bau-Werk-Sommer am Sonntag, 25. Mai, ab 18 Uhr in der Bau-Werk-Halle am Pferdemarkt 8a eröffnet. Das Impulsreferat hält Stadtbaurat Dr. Frank Pantel, der die Frage stellt, wie der Städtebau der Beschleunigung des Wandels in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft begegnen will. Zu Gast werden Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner sowie Prof. Dr. Rainer Danielcyk sein. Insgesamt stehen von Mai bis zum Ende des Projekts im Oktober 18 Vorträge und drei Ausstellungen auf dem Programm.
Am 27. Mai ab 19 Uhr spricht der Oldenburger Baustatiker Hans-Georg Oltmanns über die virtuelle Baustelle – Möglichkeiten der EDV-gestützten Planung. Am Mittwoch, 28. Mai, berichtet der Bremerhavener Stadtbaurat Volker Holm ab 19 Uhr über Strategien der Unterweserstadt zum Umgang mit Einbrüchen in Werftindustrie und Fischfang. Parallel zu den Veranstaltungen werden drei Ausstellungen in der Bau-Werk-Halle zu sehen sein: „Alter Stadthafen – Wohnen und Arbeiten am Wasser“ (25. Mai bis 10. Juli), „Zielkonzept Innenstadt“ (27. August bis 1. Oktober) sowie „900 Jahre Oldenburg“ (5. bis 25 September).
Alle Bau-Werk-Vorträge richten sich an Laien und Fachpublikum. Es gibt immer die Möglichkeit zu Diskussionen. Der Bau-Werk-Sommer soll die Öffentlichkeit in den Dialog über die Entwicklung des Lebensraumes Stadt einbinden. „Uns ist es wichtig, nicht nur mit Fachleuten, sondern mit den Oldenburgern zu sprechen“, so Stadtbaurat Dr. Frank Pantel. Die Zukunftsängste, die Veränderungen im Stadtbild oft hervorrufen, sollen durch die Veranstaltungen abgebaut werden. Die Organisatoren erhoffen sich zudem neue Wege und Lösungsvorschläge für den baulichen Wandel der Stadt.
Der Bau-Werk-Sommer wird gefördert von der GSG. Der Eintritt ist frei. Für die Ausstellungen wird um Anmeldung unter Tel. 235 25 65 gebeten.
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