OLDENBURG - Hitzewelle und Dürre in Russland, Überflutungen in Pakistan, Unwetter in Teilen der USA, Überschwemmungen und Erdrutsche in China: Extreme Wetterlagen wirken sich in immer mehr Regionen der Erde verheerend aus. Um auf die Herausforderungen Klimawandel und globale Gerechtigkeit aufmerksam zu machen, haben sich in Oldenburg mehrere Institutionen und Gruppierungen zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Vor dem Hintergrund der UN-Weltklimakonferenz in Cancún/Mexiko (29. November bis 10. Dezember) hat die Oldenburger Klima-Allianz eine Vortragsreihe zusammengestellt. „Wir wollen die Menschen miteinander ins Gespräch bringen“, erklärt Klaus Hagedorn, Seelsorger im Forum St. Peter, die Motivation des neuen Bündnisses.

Zum Auftakt der Reihe stellen Anika Schroeder (Misereor) und Dr. Michael Reder (Institut für Gesellschaftspolitik) am Montag, 22. November, 19.30 Uhr, im Alten Gymnasium am Theaterwall die Studie „Global aber gerecht: Klimawandel bekämpfen – Entwicklung ermöglichen“ vor. Zwischendurch spielen Ulli Simon und Cacho Cavour lateinamerikanische Musik.

Zwei Veranstaltungen stehen am Sonnabend, 4. Dezember, in der Bauwerk-Halle (ehemalige Mohrmannhalle) am Pferdemarkt auf dem Programm. Mit dem Angebot sollen insbesondere Wochenmarkt-Besucher als Zuhörer gewonnen werden. Von 10.15 bis 11.45 Uhr geht Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga (Honduras) der Frage „Welche Auswirkungen hat der Klimawandel in Zentralamerika“ nach. Den musikalischen Teil gestaltet die Bigband der Liebfrauenschule.

Mit dem Thema „Bio-Landbau oder Energiepflanzen? Zur Konkurrenz um Flächen im Klimaschutz“ befassen sich von 12 bis 13.30 Uhr Ro Alognon (Togo) und Harald Gabriel vom Anbauverband Bioland Niedersachsen.

Über die Ergebnisse der Klimakonferenz in Mexiko geht es zum Abschluss der Reihe am Dienstag, 8. Februar, 19.30 Uhr, im PFL. Als Referenten haben die Veranstalter Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Vorsitzender im Weltklimarat und stellv. Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, verpflichtet.