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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Adomeit beklagt wachsende Armut im Land

07.10.2019

Oldenburg /Verden Zur Unterstützung Bedürftiger hat der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit aufgerufen. In seiner Predigt zum Erntedankfest beklagte der Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche eine steigende Zahl von Menschen, die an der Armutsgrenze lebten. Im reichen Deutschland dürfe es nicht so bleiben, „dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht“, so Adomeit. Er rief auf zum Teilen mit Armen und Bedürftigen weltweit.

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Adomeits Amtskollege Ralf Meister sprach in seiner Predigt zum Erntedank im Dom von Verden die Wertschätzung für Landwirte an. Der Bischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers forderte Respekt und Wertschätzung für Landwirte. „Diejenigen, die für unser tägliches Brot sorgen und dabei oftmals um ihre berufliche Existenz ringen, verdienen unsere Achtung“, sagte Meister. Auch Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) warnte vor einer Polarisierung zwischen Landwirten einerseits und Verbrauchern andererseits.

Bischof Adomeit erinnerte daran, dass die Bundesrepublik zu den „Habenden“ gehöre. Weltweit müssten sehr viele Menschen hungern und hätten nie eine Chance, ihren Lebensunterhalt aus eigener beruflicher Arbeit zu bestreiten. Die einen hätten eine Heimat, während andere ihre Heimat auf Grund von Kriegen oder Naturkatastrophen verlören. „Ich würde mich von Herzen freuen über das, was mir geschenkt ist, wenn ich nicht den Eindruck haben müsste, mein Wohlstand wäre auf Kosten der Menschen zustande gekommen, die eben nicht haben“, sagte Adomeit.

Für das Teilen mit Armen in Deutschland und weltweit gebe es viele Möglichkeiten, sagte Adomeit. Christen könnten Patenkinder in Indien oder den Partnerkirchen in Ghana oder Togo unterstützen, Tradition habe auch das Hilfswerk Brot für die Welt. Die oldenburgische Kirche unterstütze das Vorhaben der Evangelische Kirche in Deutschland, ein Schiff zur Rettung von schiffbrüchigen Migranten zu entsenden, sagte Bischof Adomeit. „Es kann nicht sein, dass Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken und wir zuschauen. Dass es im Moment keine sicheren Orte gibt, die die Menschen an der afrikanischen Küste aufnehmen, erschwert die Rettung natürlich.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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