OLDENBURG - Wenn es nach dem Geschäftsführer der Weser-Ems-Halle, Jan-Axel Wartemann, ginge, dann würde das Wetter am Wochenende richtig schlecht werden. Denn Wartemann will möglichst viele Besucher bei der Nostalga begrüßen. Die Kunst- und Antiquitäten-Ausstellung wird in diesem Jahr vom 19. bis 21. Oktober in der Weser-Ems-Halle veranstaltet.
Rund 140 Aussteller präsentieren hochwertige Antiquitäten, Kunst und Mineralien. Das Angebot ist so umfangreich wie nie, sagt Projektleiterin Monika Gunst. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr: Art Deco und Bauhaus. Erstmals dabei ist ein Kunsthändler, der sich auf hochwertige Objekte der klassischen Moderne spezialisiert hat. Im Angebot hat er etwa Stahlrohrmöbel aus der Bauhaus-Ära und signierte Unikate.
Die Sonderschau zeigt rund 150 Werke des Schweizer Malers André Evard (1876-1972). Auch Horst Janssens Werke sind zu sehen: Eine Galeristin präsentiert Grafiken und Originale. Wir sind immer bemüht, etwas Besonderes zu integrieren, sagt Monika Gunst.
Die Teppich-Ausstellung Ullmann zeigt seltene seidene Kelims (gewebte Teppiche) aus Aserbaidschan, die Frieder Schmidt von einer Reise im September mitgebracht hat. Am Freitag, 19. Oktober, wird er davon ab 19.30 Uhr in Form eines Dia-Vortrages berichten (Anmeldungen unter Tel. 9 23 45).
Monika Gunst spekuliert nicht auf das Wetter. Sie geht davon aus, dass wie im vergangenen Jahr zwischen 10 und 12 000 Besucher den Weg in die Weser-Ems-Halle finden werden.
