Oldenburg - Gerade noch rechtzeitig, bevor die Pandemie in Oldenburg ankam, konnte die Agentur Mediavanti im Februar letzten Jahres die Ausstellung „World Press Photo 2019“ im zeigen. Auch für dieses Jahr ist die Schau mit den weltbesten Pressebildern aus 2020 geplant: Vom 20. Februar bis 21. März sollen die Werke dann zum bereits sechsten Mal im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Schloss) zu sehen sein. Ergänzt werden soll die Ausstellung durch die Sonderschau „Everyday Africa“ mit Aufnahmen aus dem afrikanischen Alltag sowie einem bewährt umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen, Matineen und Filmvorführungen. Alle Veranstaltungen werden, sofern sie stattfinden können, unter den gegebenen Hygiene-Vorschriften ausgetragen. Im August 2021 wird Mediavanti zudem erstmals die Ausstellung der weltbesten Pressebilder samt Rahmenprogramm auch in Hannover ausrichten. In die Eiszeit eintauchen können Besucherinnen und Besucher des Landesmuseums Natur und Mensch vom 8. bis 30. Mai: Mediavanti präsentiert in der bundesweit einzigartigen Ausstellung „Polarnight 25/24“ die im Herbst 2019 unter Federführung des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts gestartete Artis-Expeditionen. An Bord der Polarstern befand sich das MOSAiC-Forscherteam, um die Auswirkungen des Klimawandels auf das ewige Eis der Arktis zu erkunden. Ebenfalls dabei war die Fotografin Esther Horvath. Ihre Bilder bieten Einblicke in ein einmaliges Projekt und zeigen die spektakuläre, schützenswerte Polarlandschaft von ihrer schönsten Seite. Das Foto zweier Eisbären, die neugierig die auf einer Eisscholle installierten Forschungseinrichtungen betrachten, wurde mit einem World Press Photo Award prämiert. Der November soll nach Wunsch Mediavatis zum „Oldenburger Plakatherbst“ werden: Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte steht die Plakatkunst mit mehreren Ausstellungen im Fokus. Unter anderem geht es um innovative und wegweisende Plakatentwürfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jedes Jahr vom Verein „100 Beste Plakate e. historische V.“ prämiert werden. Zu sehen sind zudem in einer zweiten Schau Filmplakate aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte. Sie wurden 1986 in einem Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt gefunden. Hier lagerte das Reichsfilmarchiv der Nationalsozialisten seit dem Krieg. Mediavanti zeigt erstmals in Niedersachsen eine Auswahl der im Grafikarchiv der Deutschen Kinemathek restaurierten Stücke und erzählt ihre Geschichte in der Ausstellung „Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock“.
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