Cloppenburg - Walter Gier aus Ramsloh ist der Club-Meister 2014 des 1. Oldtimer-Club Deutsche Fehnroute (1. OCDF), gefolgt von Wolfgang Stey aus Cloppenburg und Clemens Kurre aus Harkebrügge. Die von Hans Tholen, Hans Fahrenholz, Lammert Gerdes und Rainer Weck organisierte Ausfahrt für die Clubmeisterschaft führte die Teilnehmer von Cloppenburg zunächst nach Gut Lage zu Clubmitglied Herbert Schröder.

Nach einem Sektempfang folgte die Führung durch die Gartenanlagen und Besichtigung der Oldtimer. Schon bei der ersten Prüfung mussten die Teilnehmer hier ihr Können im Umgang mit ihren Autos zeigen. Es galt, zwischen Messstab und Auto eine Lücke von exakt einem Meter zu belassen. Eine Aufgabe, die auch von einem Teilnehmer gelöst wurde. Weiter ging es ins Artland durch Gehrde nach Grandorf.

Während der Fahrt durch die Dörfer folgten viele bewundernde Blicke dem Autokorso. Die Individualität der Oldtimer übte auf die Zuschauer des Autokorso eine große Faszination aus, spielten doch beim Bau der Fahrzeuge Tests im Windkanal oder cw-Wert keine Rolle. Beim „Jagdhaus Flockme’s Hein“ nahmen die Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen ein. Danach gab es rauchende Köpfe, denn die Organisatoren hatten ein Quiz mit sehr kniffligen Fragen vorbereitet. Darunter auch die Frage nach der Anzahl der mit H-Kennzeichen zugelassenen Autos im Landkreis. Diese speziell für Oldtimer vorgesehenen Kennzeichen wurde 1997 eingeführt und wird für mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge vergeben, die offiziell als „erhaltenswertes kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ gelten. Weiteres Kriterium ist der Pflege- und Erhaltungszustand.

Nach dem Essen nutzen die Oldtimerfreunde die Gelegenheit die Ausstellung „Kunst und Garten“ zu besichtigen. Auf rund einem Hektar hat der Eigentümer eine Gartenanlage mit großem Teich und einer Vielzahl unterschiedlichster Skulpturen, die sich harmonisch in die Natur einfügen und der Gartenanlage ein besonders Flair geben.

Nach der zweiten Prüfung, einer weiteren Abstandsmessung, ging es in Richtung Heimat. Über Dinklage und Carum führte die Tour nach Elsten, dem Endpunkt der Ausfahrt. Hier war dann bei der letzten Prüfung nicht das fahrerische Können gefragt, vielmehr musste jeder Fahrer drei Wurf in „die Vollen“ machen. Nach einer gemeinsamen Brotzeit und der Auswertung der Prüfungsergebnisse und des Fragebogens folgte die Ehrung des neuen Vereinsmeister. Den zweiten Platz zwei belegte Wolfgang Stey aus Cloppenburg, gefolgt vom Dritten Clemens Kurre aus Harkebrügge.