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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Orientforscher beklagen zerstörte Kulturstätten

24.09.2013

Münster Wissenschaftler beklagen eine zunehmende Zerstörung von Kulturgütern in den Ländern des Orients. In Syrien, Irak oder Afghanistan lägen viele Kulturstätten „in Schutt“, die Orientforscher früher untersucht und bewundert hätten, so der Leiter des Komitees des Deutschen Orientalistentags (DOT), Reinhold Emmerich, am Montag in Münster.

Viele der Länder befänden sich heute in äußert schwierigen Krisen. Die Arbeit der Forscher werde oft erheblich erschwert, ihr Leben teils bedroht, sagte Emmerich anlässlich der Eröffnung des bis Freitag dauernden 32. Deutschen Orientalistentags.

Auch der Vorsitzende der ausrichtenden Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG), Walter Slaje, wies auf die schwierigen Arbeitsbedingungen vieler Kollegen hin, „ob in der zentralasiatischen Steppe, im Jemen, Iran oder anderen hochmilitarisierten oder gesellschaftlich explosiven Zonen Afrikas und Asiens“. Orientforscher sähen sich „Forschungsbarrieren bis zu akuten Gefährdungen“ ausgesetzt, von denen die mit westlichen Kulturen befassten Fächer nicht einmal im Anflug berührt seien. – Beim Deutschen Orientalistentag präsentieren 1300 Forscher neue Ergebnisse.

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