Bockhorn - „Der Katholische Kindergarten St.-Maria-im-Hilgenholt ist zu einer festen Größe in Bockhorn geworden. Er leistet zusammen mit dem evangelischen und dem kommunalen Kindergarten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der sozialen und persönlichen Entwicklung unserer Kinder.“ Das sagte Pfarrer Manfred Janßen am Sonntag beim Festtag aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Einrichtung.
50 Jahre Katholischer Kindergarten: „Eine Erfolgsgeschichte, die mit Pfarrer Gerhard Schuster begann“, führte Janßen aus, von Schwestern des Monfortaner Ordens aus den Niederlanden fortgesetzt wurde und für die sich heute das Team um Dagmar Terörde, der Leiterin der Einrichtung, mit Elke Focken-Lake, Susanne Fuhrmann, Petra Gülpers, Maren Hibben, Sakia Itani, Lieselotte Lange, Jutta Rohlof, Gabriele Techt und Gabi Uphoff mit großem Engagement einsetzt, wie Janßen unterstrich.
Janßen begrüßte unter den Gästen den Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen und seinen Vorgänger Ewald Spiekermann. Sein Dank für Unterstützung in all den Jahrzehnten galt der politischen Gemeinde ebenso wie dem Offizialat Vechta und dem Provisor Günther Kruse. Janßen erinnerte auch an das tatkräftige Wirken der früheren Rechnungsführerin Hedwig Krogmann.
„Die Verantwortlichen stellen sich den gesellschaftlichen Herausforderungen und werden die Konzeption des Kindergartens weiterentwickeln. Diesem Anspruch stellt sich die Katholische Kirchengemeinde St.-Bonifatius Varel als Trägerin der Einrichtung“, betonte Janßen.
Andreas Meinen sagte: „Der Katholische Kindergarten ist ein Ort, in dem die Kinder eine gute Zeit haben.“ Er zeichne sich durch eine erfolgreiche Krippenarbeit als Beispiel für ein gelingendes Netzwerk zwischen Erzieherinnen und Eltern aus. Dagmar Terörde berichtete aus alten Zeiten, als der Kindergarten noch kein Telefon hatte und freitags Teppiche an der Turnstange ausgeklopft werden mussten: „Unzählige Kinder haben bei uns gespielt, gesungen, gelacht und getanzt. Dafür sind wir der katholischen Kirchengemeinde dankbar und der Gemeinde Bockhorn, die den Kindergarten finanziell trägt.“ In einem Gottesdienst zu Beginn des Festtages bezeichnete Jutta Rohlof den Kindergarten als Schutzraum für Kinder, in dem sie viele gute Erfahrungen sammeln könnten. Er wurde symbolisch als buntes Netzwerk dargestellt, das von vielen Händen immer wieder gefestigt werde. Daran konnten sich dann auch die Gäste des Festes beteiligen.
