Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

ORTSGESTALTUNG Ein kleines Paradies in der Dorfmitte

Waddenser Abend

Informationen

über das Vorhaben „Garten Eden“ gibt die Arbeitsgruppe bei einem Waddenser Abend. Treffpunkt ist am Donnerstag, 2. Oktober, um 19 Uhr „De Butjenter“. Dabei sollen auch Waddenser Anekdoten erzählt werden.

Eine Arbeitsgruppe hat das Vorhaben vorbereitet. Jetzt fehlt es noch an Spenden.

Von Henning Bielefeld

Waddens Die Waddenser wollen ihre Dorfmitte aufwerten. Doch geplant ist weder ein gepflasterter Platz noch ein beeindruckendes Gebäude, sondern ein kleiner Park als Begegnungsstätte für Jung und Alt. Weil das Areal vor der Pastorei liegt, soll es „Garten Eden“ heißen.

Der Garten Eden war das Paradies, aus dem einst Adam und Eva vertrieben wurden. Jetzt ist er der Arbeitstitel für das Vorhaben, das möglichst im nächsten Jahr verwirklicht werden soll. Und wie in Waddens nicht anders zu erwarten: Alle ziehen mit.

Einmal im Monat trifft sich unter der Leitung der Kirchenältesten Susanne Hübler die Arbeitsgruppe zur Planung. Zunächst muss Erde aufgeschüttet werden, weil die 3000 Quadratmeter große Wiese zu niedrig liegt und deshalb oft feucht ist. Die Waddenser hoffen auf den Erdaushub für den Radweg nach Schweewarden, der im Herbst gebaut werden soll.

Ein weiterer großer Brocken sind die Schotterwege, die durch den Park führen. Geplant ist auch, aus rosa Sandsteinen einen Flurenpfad zu verlegen. Sitzbänke und Lampen verfeinern die Ausstattung. Kernpunkt ist ein Pavillon mit befestigtem Vorplatz, auf dem ein Festzelt aufgestellt werden kann. Dort sollen das Maibaumsetzen und Freiluft-Gottesdienste gefeiert werden.

Clou der Anlage ist ein Imkerstand mit Bienenkästen, den der Imkerverein Butjadingen aufstellen wird. Vorsitzender des Imkervereins ist der Architekt Henning Wessels, der der Arbeitsgruppe kostenlos einen Plan für den „Garten Eden“ erstellt hat. Selbstverständlich wird bienenfreundliches Gehölz gepflanzt. Außerdem sollen Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt werden, von denen die Kinder naschen können. Ebenfalls im Plan enthalten: die Erneuerung und Verlegung der Busbude.

Offen ist noch ein Teil der Finanzierung. Zwar übernimmt die Wirtschaftsförderung Wesermarsch die Hälfte der Kosten in Höhe von rund 30 000 Euro aus dem Topf „Wesermarsch in Bewegung“, aber für den Rest braucht die Arbeitsgruppe Spender. Da trifft es sich gut, dass die Kirchengemeinde Waddens Auftraggeberin ist: Sie stellt Spendenbescheinigungen aus.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden