OSTERNBURG - Das Kirchen-Team der Christoffel-Blindenmission (CBM) ist vom 28. August bis zum 4. September in acht Gemeinden im Kirchenkreis Oldenburg unterwegs, um während dieser Aktionswoche die Arbeit der Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderungen vorzustellen. Die CBM kommt dabei auch nach Osternburg. Am Sonnabend, 3. September, veranstaltet sie im evangelischen Lukas-Haus, Helmsweg 21 A, einen Konfirmandenworkshop.
Hier lernen die Jugendlichen zum Beispiel Ngalula aus dem Kongo, Yohane aus Malawi und Ngoy Ngorm aus Kambodscha kennen und erfahren, wie die Arbeit der CBM und ihrer Partner vor Ort, das Leben dieser Menschen zum Positiven gewendet hat. Ein besonders Angebot dazu ist der sogenannte Erlebnisgang.
Hier können die Teilnehmer selber erfahren, welche Schwierigkeiten blinde Menschen im Alltag zu bewältigen haben. Dazu erhalten sie eine Brille, die den Grauen Star im Endstadium simuliert, einen Taststock und werden dann auf einen Parcours mit alltäglichen Hindernissen geschickt. Besonders die Konfirmanden sollen mit diesem „Aha-Erlebnis“ für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen sensibilisiert werden.
Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. Medizinische Hilfe, Rehabilitation, und Inklusion stehen dabei im Vordergrund, zum Beispiel durch die Unterstützung von Augenhospitälern, Blindenschulen, Förderprogrammen für Hörgeschädigte und Körperbehinderte in derzeit 803 Projekten.
Die CBM ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.
