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Tierschützer kritisieren Rodeo-Turnier

SEK

OSTERSCHEPS - Für Ärger sorgt der Rodeo-Wettbewerb an diesem Sonnabend und Sonntag in Osterscheps. Die Initiative „Anti-Corrida“ sowie der Deutsche Tierschutzbund kritisieren, dass bei der Veranstaltung auch ein Bullenreiten stattfinden soll, das jedoch laut Erlass des Niedersächsischen Verbraucherministeriums aus dem Jahr 2006 verboten sei. Außerdem verstoße die geplante Pony-Verlosung gegen die sogenannte „Verordnung über Spielgeräte und andere Spiele mit Gewinnmöglichkeit“, die besagt, dass lebende Tiere nicht als Preis dienen dürfen.

Die Rodeo-Gegner haben sich bereits an den Landkreis Ammerland gewendet. Der sieht jedoch keine Möglichkeit, die Veranstaltung zu verhindern. „Die Organisatoren des Rodeos haben eine gültige Erlaubnis aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen, ihrem Stammsitz. Mit dieser ziehen sie nun wie ein Wanderzirkus durch Deutschland. Ihre Genehmigung ist auch für uns bindend“, sagte Kreisveterinär Dr. Frank Meyer der

NWZ

 . Das Veterinäramt des Ammerlandes werde aber selbstverständlich die Veranstaltung aufsuchen und auf Verstöße gegen Tierschutzgesetze überprüfen, sicherte Meyer zu.
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