OSTRITTRUM - „So viel gelacht wie heute, habe ich schon lange nicht mehr“, sagte Thea Freiberg von der Dötlingen-Stiftung. Der Grund: Am Mittwoch sind sieben Künstler aus der Partnergemeinde De Marne (Niederlande) eingetroffen, die mit Dötlingen einen Künstleraustausch durchführen. Und die niederländischen Künstler verbreiteten gute Stimmung.
Insgesamt vier Wochen wird der Austausch andauern. „Auf uns kommt sehr viel Arbeit zu“, sagte Maler Theo Lejdekkers, der zusammen mit den anderen Künstlern in der Bergschänke in Ostrittrum untergebracht ist.
2008 fand erstmals ein eintägiger Austausch von Künstlern beider Partnergemeinden statt. Zudem wurde unter der Federführung der Dötlingen Stiftung im Jahr 2009 eine Ausstellung in der Galerie Dötlingen organisiert, in der die Arbeiten von De Marner Künstlern gezeigt wurden.
Die Teilnehmer des diesjährigen Austausches haben ein straffes Programm. Neben der Arbeit an ihren Projekten, stehen unter anderem auch Besuche im Horst-Janssen-Museum in Oldenburg und der Weserburg in Bremen auf dem Plan. Am Sonntag, 5. September, wird die Ausstellung der Galerie in Dötlingen eröffnet.
Am Mittwoch allerdings wurde nicht mehr gearbeitet. „Nach unserer Ankunft haben wir gemeinsam gegessen und die wunderschöne Umgebung genossen“, sagte Bildhauerin Margriet Barends. Auch ein Bad in der Hunte war am Abend noch geplant.
Vor allem die ländliche Idylle hat es den niederländischen Künstlern angetan. „Das ist alles sehr inspirierend. Ich werde hier gut arbeiten können“, sagte Theo Leijdekkers. An Urlaub sei aber dennoch nicht zu denken, denn die Projekte müssen ja fertig werden.
In den kommenden vier Wochen ist das Kennenlernen der Umgebung und die Zusammenarbeit mit Dötlinger Künstlern wichtiger Bestandteil des Austausches. Ziel sei es, neue Kontakte mit anderen Künstlern herzustellen, erzählt Theo Leijdekkers.
Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß: „Ich freue mich darauf, endlich mit der Arbeit anzufangen“, sagt Malerin Swanny Beukema.
