OTTAWA - OTTAWA/AFP - Die berühmte „Mona Lisa“ von Leonardo Da Vinci sah nach Erkenntnissen kanadischer Forscher anders aus, als Millionen Museumsbesucher sie kennen. Eine jetzt durch Laser-Untersuchungen sichtbar gemachte übermalte Version der jungen Frau mit dem geheimnisvollen Lächeln zeige sie im Umstandskleid und mit hochgesteckten Haaren, so der Nationale Forschungsrat Kanadas. Damit dürfte auch das Rätsel um die Frisur gelöst sein: Im Italien des 16. Jahrhunderts trugen nur Frauen mit schlechtem Ruf ihr Haar offen, Mona Lisa stammte aus gutem Hause. Erst die 3-D-Aufnahmen zeigten ein Gewand, das bisher unter einer gelblichen Farbschicht verborgen war. Es ähnelt der damaligen Kleidung für schwangere Frauen. Der Florentiner Francesco del Giocondo hatte das Bildnis seiner Frau in Auftrag gegeben.