OVELGöNNE - OVELGÖNNE/WEW - Die Kirchengemeinde Strückhausen wird morgen, Sonntag, während des Abendgottesdienstes das Hinweisschild „Verlässlich offene Kirche“ an der St.-Johannis-Kirche im Strückhauser Kirchdorf anbringen. Der Gottesdienst beginnt um 19.30 Uhr.

Das Signet an der Außenwand des Gotteshauses soll künftig deutlich sichtbar allen Besucherinnen und Besuchern vermitteln: Diese Kirche steht den Menschen offen.

Wie die Kirchengemeinde weiter mitteilt, haben die Kirchenältesten Anke Kohlmann und Marianne Hauerken das Strückhauser Signet bei seiner Einführung für die Oldenburgischen Kirchengemeinden durch Bischof Peter Krug in Bad Zwischenahn in Empfang genommen.

In diesem Frühjahr habe die ev.-luth. Kirche in Oldenburg sich der aus Hannover stammenden Idee eines wieder erkennbaren Hinweisschilds für verlässlich geöffnete Kirchen angeschlossen. Dieses einprägsame Signet solle in den kommenden Jahren bundesweit auf geöffnete Kirchen verweisen. Das Schild soll aber nicht nur an den Kirchen angebracht werden, sondern das Signet soll nach Vorstellung der Kirchengemeinden auch in Kartenwerken – insbesondere für Touristen – abgedruckt werden.

Die Kirchengemeinde Strückhausen ist aber nicht erst mit dem neuen Hinweisschild „verlässlich offen“; vielmehr ist die St.-Johannis-Kirche im Strückhauser Kirchdorf bereits seit 2002 täglich geöffnet. „Die Entscheidung fiel dem Gemeindekirchenrat nicht leicht, trägt er doch die Verantwortung für den historischen Kirchenraum“, berichtet Pastor Hartmut Lübben. Doch entgegen dieser „zum Teil auch berechtigten Bedenken“ seien die bisherigen Erfahrungen mit dem geöffneten Kirchenraum „durchweg gut und ermutigend“.

Viele Gemeindeglieder, so Lübben, würden den Friedhofsbesuch zu einer kurzen Stippvisite in ihrem Kirchenraum verbinden oder sich an den Wochenenden außerhalb des Gottesdienstes einfinden.

Das seit 2002 in der St.-Johannis-Kirche ausgelegte Gästebuch zeuge „eindrücklich von den Gedanken, Erfahrungen und Gebeten derer, die unter der Woche ein wenig Ruhe und Hoffnung in der St.-Johannis-Kirche finden“, erklärt Pastor Lübben.

Zwei Kirchenälteste haben das Signet in

Empfang

genommen