OVELGöNNE - Die Sonderausstellung „Tagebücher, Skizzen, Briefe – übersetzt in Bildgewebe“ mit Arbeiten der bekannten Bremer Bildweberin Ursula Jaeger endet am Sonntag, 25. Mai. Letztmalig sind an diesem Tag die Arbeiten der Künstlerin von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Ursula Jaeger ist ab 17 Uhr anwesend und beantwortet Fragen.
Das Gewebe von Worten in einem Text steht in seinem eigentlichen Wortsinn in unmittelbarer Verwandtschaft zum textilen Gewebe. In beiden Fällen wird eine Vielzahl zu einem Ganzen zusammengefügt – auf der einen Seite Worte oder Zeichen, auf der anderen Seite ein Gefüge von Fäden. Diese Nähe beschäftigt Ursula Jaeger seit Jahren in unterschiedlichen Werken.
Es gelingt Ursula Jaeger, die alte Technik des Gobelinwebens mit ihren Ideen und Motiven, wie etwa archaische Schriftzeichen oder abstrakte Formen, aus der Gegenwart zu verbinden. Dabei wagt sie den Einsatz von textilfremden, für die traditionelle Bildweberei ungewöhnlichen Materialien. Ursula Jaegers Tapisserien sind Unikate.
Infos unter www.handwerksmuseum-ovelgoenne.de
