OVELGöNNE - Zur Eröffnung der Sonderausstellung „Puppenstuhl und Pappenstiel“ im Handwerksmuseum Ovelgönne begrüßte die wissenschaftliche Leiterin Gabriele Speckels neben etlichen, vor allem weiblichen Gästen, die Künstlerin Theresia Gerding und Ovelgönnes Bürgermeister Thomas Brückmann.

Speckels erläuterte, dass Theresia Gerdings Arbeiten einen Bezug zur Handwerksgeschichte hätten. Die Künstlerin arbeite immer mit den Händen, die Ausstellung sei also Handwerk. Gerding beschränke sich nicht auf einzelne Techniken und Materialien. Sie arbeite mit Draht, Glas, Holz, Papier oder Stoff. Gerding forme und umforme das, was ihr in die Hand komme. So entstünden die seltsamsten Figuren, die wiederum interessante Assoziationen auslösen würden.

Theresia Gerding hat den Museumsraum und die Vitrinen in ihre Präsentation mit einbezogen. Sechs Figuren hat sie in die Dauerausstellungen „eingeschmuggelt“.

Entgegen der üblichen Praxis bekam die Künstlerin kein Geschenk; dafür, erklärte Gabriele Speckels, dürfe sich Theresia Gerding am Ende der Ausstellung neue Fragmente aus der Werkstatt aussuchen.

Die Ausstellung wird bis zum 25. Oktober gezeigt. Das Museum ist dienstags bis donnerstags von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet, freitags von 8.30 bis 13 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr.