OVELGöNNE - OVELGÖNNE - Zu der jährlichen Versammlung des Sozialverbandes Deutschland, Ortsverband Oldenbrok-Großenmeer, begrüßte der erste Vorsitzende Rolf Timme in „Scheeljes Gasthof“ in Großenmeer neben zahlreich erschienenen Mitgliedern auch den Kreisvorsitzenden Helmut Schlottke.
Der Kreisvorsitzende zeichnete die langjährigen Mitglieder Jürgen Buch, Siegfried Blankenstein und Marie Krummacker (jeweils 25 Jahre) sowie Anna-Luise Juretzki, Erwin Meißner, Siemon Tülp, Erwin Frerichs, Edmund und Margrit Böseler und Hans Jürgen Esselnik (jeweils zehn Jahre) aus.
In seinem Jahresbericht hob Timme die Teilnahme an der Großdemonstration des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Berlin hervor. Außerdem zeigte er sich erfreut darüber, dass die Ausflüge des Ortsverbandes auf reges Interesse gestoßen seien. Der Vorsitzende wies dann auf den Tagesausflug hin, der in diesem Jahr am Sonntag, 19. Juni, stattfinden wird. Geplant ist eine Schiffsfahrt von Minden nach Rinteln.
Dem Ortsverband gehören derzeit 169 Mitglieder an. Die steigende Tendenz sei „ein Ausdruck der sozialen Unsicherheit in Deutschland“, vermutete Timme. In diesem Zusammenhang berichtete der Kreisvorsitzende, dass die Zahl der Beratungsgespräche gestiegen seien. Schlottke erklärte dies auch damit, dass „die Entwicklung der Gesundheitsreform für den einzelnen nicht mehr überschaubar“ sei. Die Beratungen, unterstrich Schlottke, seien weiterhin kostenlos. Für einen schriftlichen Antrag werde allerdings ein Unkostenbeitrag erhoben.
Da der SoVD seine Gemeinnützigkeit nachweisen müsse, bat Schlottke die Mitglieder, bei einer Beratung einen Fragebogen im Sinne der Abgabenordnung auszufüllen. Schlottke wies abschließend auf Neuerungen beim Rentenrecht, Arbeitslosengeld II und beim Blindengeld hin.
Timme und Schlottke bekräftigten, dass ältere Menschen nicht ständig allein sein sollten. Sie baten daher die Mitglieder um Mithilfe beim Zusammenhalt.
