OVELGöNNE - Eine Sportlerehrung als Massenveranstaltung wird es künftig nicht mehr geben. Auch die Vertreter der Vereine sprachen sich im Ausschuss für Soziales und Ordnung unter Vorsitz von Uwe Kuck (CDU) für eine Ehrung im kleinen Rahmen aus. Die Großveranstaltungen vergangener Jahre wurden als nicht attraktiv, zum Teil als langweilig empfunden.

Ähnlich wie in der Gemeinde Jade, werden die Vereine ihre Leistungsträger weiter der Verwaltung melden. Vertreter des Rates nehmen dann die Ehrung im Verein vor. Habbo Habbinga vom Ovelgönner TV schlug vor, dass sich kleinere Vereine dabei auch den Veranstaltungen größerer Vereine anschließen können. In jedem Fall wolle man als Rat den Kontakt zu den Vereinen nicht verlieren, sagte Ratsherr Wolfgang Hübenthal (parteilos).

Bürgermeister Thomas Brückmann stellte die mittelfristig geplanten Investitionen für die gemeindeeigenen Sporthallen vor. Besonders hoher Sanierungsbedarf besteht – wie berichtet – für die Ovelgönner Halle. Rund 115 000 Euro müssen für Gründungsarbeiten und die Erneuerung des Fußbodens ausgegeben werden.

Als „nicht befriedigend“ bezeichnete Bürgermeister Brückmann Gespräche mit Vertretern des Landkreises: Wenn es um soziale Missstände gehe, werde der Landkreis weiterhin tätig; offene und präventive Jugendarbeit dürften Gemeinden mit defizitärem Haushalt aber nur dann leisten, wenn sie das Geld an anderer Stelle einsparen.

Auch in diesem Jahr sollen wieder Ferienspaßveranstaltungen für über 13-Jährige angeboten werden. Familienservicebüro-Leiterin Ulrike Mayer beantragte dafür Mittel in Höhe von 4000 Euro.