OVELGöNNE - Da hat es aber jemand eilig gehabt: Kaum war das Storchennest in Ovelgönne auf dem Platz neben dem Museum hergerichtet, nahm ein Storch von der Behausung auch gleich Besitz, berichtet Rudi Federmann erfreut. Gemeinsam mit seinem Nachbarn Frank Bartels hatte vor einigen Tagen damit begonnen, das Nest aus seinem Winterschlaf zu befreien. Die Männer haben das Nest zunächst gründlich gereinigt und anschließend mit frischem Schredder aus Zweigen und Pflanzenresten ausgepolstert. Dann haben sie noch einige Zweige am Rand des Nestes festgesteckt. Dies sei notwendig, erklärt der Fachmann, damit der Storch daran anknüpfend weiter an seinem Nest baue. Außerdem würden die aufgesteckten Zweige dafür sorgen, dass kein vom Storch besorgtes Material während der Bautätigkeit herunterfalle.

Nur wenige Stunden, nachdem das Nest offiziell freigegeben wurde, landete dann auch schon ein Storch darin.