OVELGöNNE - Eingeladen hat die Züchterfamilie Suhr aus Oldenbrok. Sie will die Rasse den Besuchern näher bringen.

von ute logemann

OVELGÖNNE - Das Ausflugsziel vieler Fahrradtouristen und Familienausflügler von weit her – etwa Vechta oder Ostfriesland – war jetzt das Welsh-Pony Gestüt in Oldenbrok-Mittelort. Die Züchterfamilie Holger Suhr hatte zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

„Die Ponyrasse ,Welsh’ ist in unserer Gegend nicht so bekannt. Dem heimischen Publikum und denen, die täglich am Hof vorbeifahren, möchten wir unser Hobby näher bringen“, begründete Suhr die Veranstaltung, die bereits zum zweiten Mal stattfand.

Das Welsh-Pony ist eine alte Rasse keltischen Ursprungs, zum Teil mit Einfluss des arabischen Vollblutpferdes. Das Welsh-Pony ist dadurch geprägt von großem Adel. Bereits die Vorfahren von Holger Suhr haben diese Ponys gezüchtet.

Die Besucher hatten Gelegenheit, sich die Zuchtstätten und Stallungen anzusehen. Auf einer Weide wurden die Hengste und Stuten – mit ihren Fohlen – vorgestellt. Die Tiere wurden vom Publikum mit viel Applaus begrüßt.

Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Züchter zum Erfahrungsaustausch angereist. So sah der kundige alte Herr mit Hut und Handstock die Tiere natürlich aus einem andern Blickwinkel als die vielen Kinder. Denn die hatten ganze andere Vorstellungen, was mit diesen Tieren zu machen ist. Und die einladende Züchterfamilie enttäuschte die kleinen Besucher nicht: Welsh-Ponys eignen sich hervorragend für das Kinderreiten, was von den Kleinen gern in Anspruch genommen wurde. Unter den Besuchern waren viele Eltern mit Kindern, vor allem Mädchen, die das Ponyreiten gar nicht abwarten konnten. Die kleinen Tiere sind aber auch ideal für das Einspannen vor der Kutsche.

Die Stuten mit ihren Fohlen wurden entzückt bewundert. Da wurde mancher Wunsch nach einem eigenen Pony laut. Mehrfach war eine Diskussion über Anschaffung und Pflege zu hören.

Die Veranstaltung klang mit einem Züchterabend aus.