Peheim - Mit einem fast zweistündigen abwechslungsreichen Programm haben die Peheimer Chöre jetzt die Besucher in der fast voll besetzten St.-Anna-Kirche auf das Weihnachtsfest eingestimmt. Dabei wechselten sich der Frauenchor, der Männergesangsverein und die Kindermusikgruppe sowie Gotthard Heggemann an der Orgel und Pfarrer em. Konrad Drees mit einer plattdeutschen Weihnachtsgeschichte ab, sorgten für eine vorweihnachtliche Stimmung und begeisterten die Besucher. Gemeinsam zogen die Chöre unter Orgelklängen in die adventlich beleuchtete und geschmückte Kirche ein und sangen „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Liedermutter Maria Schrandt begrüßte auch den Präses der Peheimer Chöre, Pfarrer Uwe Börner, und Pfarrer Christopher Umoh, der es sich nicht nehmen ließ, selber im Männerchor mitzusingen. „Wir haben uns in diesem Jahr ganz bewusst für die St.-Anna-Kirche, entschieden“, so die Liedermutter, „denn die Kirche ist nicht nur ein Ort zum Beten, sondern auch zum Singen und zum Freude bereiten.“

„Alles bleibt lebendig, wenn die Menschen mitmachen“, appellierte Pfarrer Uwe Börner an Interessierte, sich den Chören anzuschließen, aber auch den kleinen, netten Adventsmarkt, den die Peheimer Vereine vor der Kirche aufgebaut hatten, zu besuchen. Durch das Programm führte Werner Tellmann, der die Dirigentin beider Chöre, Chantal Dimplewar lobte. Sie habe keine Mühen gescheut, um musikalische Leckerbissen zu bieten.

So sangen die Chöre im ersten Musikblock Lieder wie „Das erste Licht“, „Zum Advent“ oder „Weihnachtszeit“. Anschließend las Drees eine besinnliche plattdeutsche Weihnachtsgeschichte.

Im zweiten Block wurde es international. Nach „Wir bringen Frieden für alle“ (Hevenu schalom alejchem) folgte das niederländische Lied „Veer rote Kerßen“. Nicht im Programm fehlen durfte auch in diesem Jahr der in Zulu gesungene Gospel-Song „Siyahamba“ („Wir marschieren im Licht Gottes“), einer der bekanntesten Gospel-Songs in Südafrika. Zudem glänzte Heggemann an der Orgel mit dem Präludium Pastorale.

Ganz viel Beifall erhielt die Kindermusikgruppe unter Leitung von Melanie Möller, die die Lieder mit ihren Instrumenten begleitete, so auch das „Süßer die Glocken nie klingen“.

Viel Beifall gab es dann zurecht für alle Beteiligten, die auf ein Eintrittsgeld verzichteten und um eine Spende für ein soziales Projekt baten, das Pfarrer Christopher Umoh in seiner Heimat Nigeria unterstützt.