PETERSDORF -
Die Petersdorfer Ferienpass-Kinder radelten jetzt nach Beverbruch. Hier wurden Forellen geangelt. Anschließend ging es an den Räucherofen.
PETERSDORF/WL - „Petri Heil" hieß es jetzt für die Kinder in Petersdorf. Am Freitagnachmittag trafen sich zur Ferienpassaktion die Teilnehmer zum Angeln. Doch bevor die Ruten ausgeworfen wurden, musste kräftig in die Pedale getreten werden. Mit dem Fahrrad ging es nach Beverbruch. Ziel waren die fischreichen Teiche von Clemens Wulfes.Die Betreuung der Kinder hatte der Bezirk Petersdorf des Heimatvereins übernommen. So gaben Reinhard Preuth, Josef Potthast, Josef Willenbrink, Manfred Müller, Alexander Preuth und Sebastian Höffmann den Nachwuchsanglern zunächst wichtige Tipps und Informationen. Anhand von Quizfragen konnten die Kinder dann ihr Wissen über Fische und das Angeln unter Beweis stellen.
Spannend wurde es dann für alle, als es endlich mit den Ruten ans Wasser ging. Den Teilnehmern – 16 an der Zahl – hat es nach eigenen Angaben sehr viel Spaß gemacht. Da konnte auch der kräftige Dauerregen den jungen Anglern nichts anhaben.
„Ich gehe gerne mit angeln", sagte auch der zwölfjährige Johannes Kemper. Gleich drei Forellen bissen bei ihm an. Auch der elfjährige Timo Schlarmann hatte Angelglück mit drei Forellen. Die neunjährige Franziska Preuth war mitgekommen, weil „mein Papa auch mit dabei ist". Und auch sie zog eine Forelle an Land.
Alle Kinder bekamen anschließend eine Urkunde für ihre Teilnahme. Den schwersten Fang konnte übrigens Matthias Kemper verzeichnen. Auf die weiteren Plätze kamen Sebastian Lange und Luisa von Lewen.
Nach dem Angeln ging es nach Petersdorf zurück. Auf dem Hof von Reinhard Preuth war ein gemeinsames Grillen angesagt. Ein Teil der Forellen sollte auch gleich vor Ort geräuchert werden. Preuth konnte dem Nachwuchs die einzelnen Schritte erklären. So müssen die Fische zunächst für zwölf Stunden in einer Salzlake „baden“. Dann werden sie in Buchenmehl zunächst eine Stunde bei 60 Grad, danach noch für 30 Minuten bei 110 Grad geräuchert. Ihre gefangenen Forellen konnten die Kinder übrigens auch fangfrisch mit nach Hause nehmen. Die ein oder andere dürfte noch am Abend in einer Pfanne gelandet sein.
