PETERSDORF - PETERSDORF/WL - „Wann’t Krüz hoch öwert Dagwerk steiht, wann jung un olt tohoope geiht, un alle sett’d den Ploog dovör, kaomt wi wall dör“, so heißt es im Lied der Landjugend „Mit Krüz un Ploog“. Und das wurde natürlich auf dem Jubiläum der KLJB-Gruppe von allen Mitgliedern und Gästen gesungen.

50 Jahre jung ist die Landjugendgruppe Petersdorf geworden. Beim offiziellen Festakt im Festzelt beim Sportplatz dankte Vorsitzender Christian Neteler dankte allen, die in den 50 Jahren im Verein ehrenamtlich tätig waren. „Was bringt uns die Zukunft?“, fragte Neteler. Häufig stehe der Egoismus im Vordergrund, denn es heißt „Finde ich eine Lehrstelle?“ oder „Geht es mir gut?“. Eine Lösung auf dieses Problem sei die Landjugend. „Hier wird das Wir-Gefühl und die Gemeinschaft vermittelt“, führte Neteler aus. Es werde gemeinsam etwas unternommen. und die ganze Gemeinde habe sogar etwas davon. So zählte Neteler wichtige Veranstaltungen aus, die das ganze Jahr über von den zurzeit 35 Mitgliedern im Alter von 15 bis 22 Jahren organisiert werden. Dazu gehören die Tannenbaumaktion, das Osterfeuer, die Treffen mit anderen Gruppen, das Erntedankfest, die Nikolausaktion, Geschenke für Senioren, der Kinderhort und vieles mehr.

Die Glückwünsche der 7500 Böseler Bürger überbrachte Bürgermeister Gerd Höffmann. „Hier ist in den 50 Jahren gute Vereinsarbeit geleistet worden. Viele Mädchen und Jungen haben hier ein Ehrenamt ausgeübt“, so Höffmann. Als Präsent überreichte Höffmann einen Geldbetrag von 250 Euro.

„Bei der Landjugend kann man in Gemeinschaft Freude erleben“, hob Präses Pfarrer Norbert Bleker hervor.

Die Glückwunsch des KLJB-Landesverbandes überbrachte Stefan Tewes. Er dankte der Gruppe, dass sie das Leben auf dem Lande mitgestalte.

Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Adrian Langer. Auf Stellwänden informierten die Mitglieder der Landjugend über ihre Vereinsarbeit. Viel Beifall gab es noch für einen plattdeutschen Sketch.

Abends war dann Disko mit DJ Nidzie angesagt.