PETERSDORF - PETERSDORF/WL - Er ist schon etwas ganz Besonderes: der Weltgebetstag der Frauen. Seit mehr als 100 Jahren wird er begangen, gefeiert wird er jedes Jahr am ersten Freitag im März. Auf der ganzen Welt kommen dann an diesem Tag fast zur selben Stunde Frauen zusammen, um gemeinsam zu beten und zu singen.
Der Weltgebetstag ist konfessionsübergreifend. Es werden überall die gleichen Gebete gesprochen und die gleichen Lieder gesungen. Denn die Frauen eines Landes bereiten den Gottesdienst vor und geben im Vorfeld die Texte und Lieder weiter. Während dies im vergangenen Jahr Panama war, ist es in diesem Jahr Polen. „Lasst uns Licht sein“, heißt das Motto, das sich die Frauen aus Polen zum Ziel gesetzt haben.
Die Frauen des polnischen Weltgebetskomitees haben ihren Gottesdienst mit Blick auf die ganze Welt geschrieben. Bei allem Geschichtsbewusstsein war es ihnen vor allem ein Anliegen, die gegenwärtige Situation in Polen zu beschreiben, ihre Ängste und Hoffnungen für die Zukunft zum Ausdruck zu bringen und Fähigkeiten und Verantwortungen von Frauen zur Gestaltung dieser Zukunft zu benennen.
Der Weltgebetstag wird auch in Bösel und Petersdorf gefeiert. Seit einigen Jahren bereiten Frauen aus den katholischen Gemeinden St. Cäcilia Bösel und St. Peter und Paul Petersdorf sowie der evangelischen Auferstehungsgemeinde den Gottesdienst vor.
In diesem Jahr laden die Frauen für Freitag, 4. März, in die St.-Peter-und-Paul-Kirche zum Gottesdienst am Weltgebetstag ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Nach dem Gottesdienst findet im Franziskusheim eine Begegnung statt.
