PETERSDORF - Die Feier des Kolpinggedenktages begann die Kolpingfamilie mit einer Messe in der St. Peter und Paul Kirche in Petersdorf, die von Präses Pfarrer Hubert Moormann zelebriert wurde. Der Präses erinnerte an den Lebensweg Adolph Kolpings, der vor 20 Jahren selig gesprochen wurde.

In einem Dialog stellten Sabine Wegmann und Heiner Meinerling die Bedeutung von Adolph Kolping vor. Mit sieben Gesellen hatte er im Mai 1949 den katholischen Gesellenverein gegründet. Nur 16 Jahre Zeit blieben Kolping für sein Lebenswerk. Das Werk Adolph Kolpings habe sich weltweit ausgebreitet, so die Sprecher. Der Geist Kolpings sei lebendiger denn je. „Wir wollen als Kolpingbrüder und -schwestern soziale Zukunft mitgestalten, damit Alte, Kranke, Arbeitslose und Schwache eine Chance bekommen.“

„Insgesamt 355 Jahre Kolpingmitgliedschaft gibt es heute bei der Kolpingfamilie Bösel zu ehren“, freute sich Vorsitzender Heiner Meinerling, der zusammen mit dem Präses die Urkunden überreichen konnte. 25 Jahre Mitglied ist Gerd Roter, 50 Jahre Siegfried Oltmann und 60 Jahre Alwin Ernst. Die Ehrungen für Alwin Vossmann und Otto Ernst (beide 60 Jahre), Alfons Fennen und Hans Vössing (beide 50 Jahre) werden nachgeholt. Alwin Ernst: „Adolph Kolping war für mich im ganzen Leben ein Vorbild“, so der Jubilar. Auch sein Bruder Otto sei damals in Friesoythe eingetreten. Er war einige Jahre als Kassierer tätig: „Adolph Kolping bedeutet alles für mich, ich bin nie enttäuscht worden.“ In Langförden ist Alwin Vossmann in die Kolpingfamilie eingetreten. Seine Stationen führten über Friesoythe und Cappeln nach Bösel. Siegfried Oltmann sieht Kolping als soziales Vorbild. Über zehn Jahre war als Fahnenträger aktiv.