PETERSDORF - PETERSDORF/WL - Was der Rosenmontag am Rhein, ist der Schützenfestmontag in Petersdorf. Der wichtigste Feiertag der Petersdorfer anlässlich des 55. Schützenfestes der Schützenbruderschaft St. Franziskus begann mit einem Gottesdienst für die Gefallenen und Verstorbenen mit der anschließenden Kranzniederlegung am Ehrenmal. Im Vereinslokal war dann der traditionelle Frühschoppen angesagt. Hier wurden zahlreiche Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen.
Nachmittags kam noch einmal der amtierende König Markus Stammermann mit seinem Throngefolge zu Ehren. „Markus, du warst uns ein König mit Leib und Seele“, fasste der stellvertretende Brudermeister Josef Burrichter zusammen. Er habe durch seine Regierungszeit den Bekanntheitsgrad der Petersdorfer Bruderschaft positiv beeinflusst. Stammermann dankte allen, die ihn unterstützt haben. „Wir haben viel Spaß gehabt“, so Stammermann. „Nun ist der König ist tot, es lebe Königin Helga.“ Denn die Petersdorfer Schützen werden zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte von einer Dame regiert. Helga Bücker hat das Königschießen für sich entschieden. Als „Helga die Zweite“ wurde sie von Burrichter proklamiert. Schon einmal war sie als Helga die Erste Königin, vor genau 30 Jahren. Helga Bücker ist übrigens Kompanieführerin der Damenriege des Vereins. Prinz wurde ihr Ehegatte Michael, der Brudermeister des Vereins. Er selber war 1987 Schützenkönig. Zum Throngefolge gehören weiter Maria und Otto Beeken
sowie Serpil Tan und Sebahittin Aktas. „Ich freue mich, Eure Königin zu sein“, sagte Helga Bücker. Ihr Dank galt den Nachbarn und den Anliegern, die die Straße und das Königshaus geschmückt hatten.
„Nun lasst uns das machen, warum wir hier sind, nämlich feiern“, schloss sie ihre Ansprache. Gefeiert wurde dann auch ausgiebig bis in den frühen Morgen.
