PETERSFEHN - Wenn am letzten Schultag vor den Ferien das letzte Mal die Glocke läutet, beginnen für viele berufstätige Eltern die Probleme. Besonders wenn sie nicht zeitgleich Urlaub nehmen können, stellt sich die Frage: Wer passt auf mein Kind auf?

Aus diesem Grunde hat die Jugendpflege Bad Zwischenahn auch in diesen Herbstferien einen Ferienhort in Petersfehn angeboten, in dem jede Woche 15 bis 20 Kinder betreut wurden.

Doch die Nachfrage war enorm: „Anfangs waren bloß 15 Kinder eingeplant. Es gab aber noch so viele Kinder auf der Warteliste, dass wir uns entschieden haben, auf 20 Kinder aufzustocken“, erklärt Betreuerin Stefanie Gertz. Auch konnten die Kinder jeweils nur eine Woche im Hort bleiben. Schließlich sollte möglichst jedes Kind auf der Warteliste die Gelegenheit bekommen, Zeit im Ferienhort verbringen zu können.

Mit 20 Kindern sei allerdings die Grenze des Machbaren erreicht. „Unsere Räumlichkeiten lassen eine Ausweitung des Betreuungsangebotes schlicht nicht zu“, erläutert Stefanie Gertz.

Die Kinder kommen dabei längst nicht mehr bloß aus Petersfehn. Selbst aus dem Ort Bad Zwischenahn kämen mittlerweile Mädchen und Jungen in den Ferienhort, bestätigt die Betreuerin und betont den Bedarf der Eltern an dieser Einrichtung. „Die Eltern bedanken sich regelmäßig bei uns. Wir bekommen von ihnen eine sehr positive Resonanz auf unser Angebot.“

Zudem kämen die meisten Kinder auch in den nächsten Ferien wieder, was ein klares Zeichen für die Zufriedenheit bei Eltern und auch Kindern sei. „Manche Kinder sind von Anfang an dabei“, betont Stefanie Gertz und ergänzt: „Ich freue mich auch in den Osterferien auf viele alte und neue Gesichter.“ Anmeldungen seien allerdings noch nicht möglich, da das gesamte Verfahren eventuell umgestaltet werden soll.