PETERSFEHN - PETERSFEHN/HOG - Ein Konzert offensichtlich ganz nach dem Geschmack der etwa 500 Gäste präsentierte anlässlich seines zehnjährigen Bestehens das Petersfehner Blasorchester „Brass Sax“. Die Besucher zeigten sich in der Mehrzweckhalle beeindruckt von der musikalischen Vielfalt und dem Können. Unter dem überzeugenden neuen Dirigenten und musikalischem Leiter Volker Reesing präsentierten die Musiker eine breite kreative Palette aus ihrem Repertoire, überwiegend Originalkompositionen für Fanfareorchester von niederländischen und belgischen Komponisten. Doch auch Songs aus Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“, Melodien aus Ennio Morricones „Once Upon A Time In The West“ oder Klezmer-Klänge von Philip Sparke standen auf dem Programm.

Nach der Pause spielte das von Dr. Thomas Böhm geleitete „Brass-Sax-Ensemble“. Die Stücke „Festive Anniversary“ und „Fanfare Of The Modern World“ hatte er komponiert und arrangiert. Die von „Brass Sax“ vorgetragenen Arrangements begeisterten die Zuhörer. Besonderen Beifall bekam Tony Brens, der jahrelang das B-Orchester geleitet hat, beim Dirigieren eines von ihm arrangierten Musikstücks. Wie Holger Gerdes in einem kurzen Rückblick erinnerte, sei das Orchester im Januar 1996 von 18 Musikern der ehemaligen Blaskapelle der Feuerwehr gegründet worden. Den musikalischen Grundstein habe der langjährige Orchesterleiter Rudolf Hölzel gelegt. Zehn Gründungsmitglieder wurden an dem Abend – der nicht ohne Zugabe ausklang – geehrt.

Bürgermeister Dr. Arno Schilling hob am Rande der Veranstaltung hervor, es habe sich gezeigt, dass „Brass Sax“ sich stets weiter entwickele, eine Bereicherung für den Ort und eine kulturelle Bereicherung für die Gemeinde sei.