PETERSFELD - Zur Eröffnung des OLB-Musik-Camps Nordwest in der Jugendherberge in Petersfeld konnte Jugendherbergsleiterin Ursula Hybsz am Donnerstag auch Landrat Hans Eveslage, Garrels Bürgermeister Andreas Bartels, Carsten Evering von der OLB und Gesa Hauschild (Öffentlichkeitsarbeit der Jugendherbergen) aus Bremen begrüßen. Die Herberge an der Thülsfelder Talsperre war die 16. von 20 Stationen des Musik-Camps. Musik, Show und Workshops standen auf dem Programm. In die Workshops waren Schüler und -innen der Elisabethschule in Friesoythe eingebunden.
Wir präsentieren unsere Jugendherberge erstmals über die Musik, freute sich Hybsz. Hauschild dankte der Bank, die diese Veranstaltungen sponsert. Wir fördern im kulturellen Bereich viele Projekte, sagte Evering. Meistens sei dies aber bisher in größeren Orten geschehen. Erstmals haben wir nun auch im ländlichen Bereich solche Veranstaltungen gesponsert.
Ich bin froh, dass diese Veranstaltung hier stattfindet, sagte Eveslage. Sie passe auch zur Jugendherberge, die eine Stätte der Begegnung und des Miteinanders sei. Wie geht das besser als über die Musik, so Eveslage. Dankbar sei er dafür, dass die Förderschule aus Friesoythe zur Teilnahme ausgesucht worden sei. Auch Bartels freute sich: Kultur aufs Land ist der richtige Weg.
40 Schüler und -innen beteiligten sich an den Workshops, die von Dozenten des Musikzentrums Hannover gestaltet wurden. In drei Gruppen es wurde jeweils nach zwei Stunden gewechselt ging es für sie um die Bausteine Songwriting/Raptexting, Streetdance und Bandworking. Hierfür war ein Bus zum Studio umgebaut worden.
Am Abend verwandelte sich der Speise- in einen Konzertsaal. Viele Besucher kamen, um ein buntes Programm mitzuerleben. Höhepunkte waren die Auftritte der Brüder Thorsten und Kai Wingenfelder, die beide in den 90-er Jahren mit der Band Fury in the Slaughterhouse unterwegs waren. Mit dabei waren auch Dietmar Wischmeyer (Günther, der Treckerfahrer) und der deutsche Sänger und Liedermacher Niels Frevert. Nach dem Konzert stieg die Aftershow-Party, wobei sich die Künstler unter die Besucher mischten, um so mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
