Eversten - Nach fast 25 Jahren als Pfarrer am Elisabethstift, im Friedas-Frieden-Stift und in der Seelsorge im Hospizdienst wird Pfarrer Klaus Backhaus (62) an diesem Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Der von Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann gehaltene Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Ansgarikirche an der Edewechter Landstraße. Ein Empfang mit „fliegendem Büfett“ im Haus des Hospizdienstes, Haareneschstraße 62, ist ab 12 Uhr geplant.
Backhaus gilt in Kirchenkreisen als ein Mann, der mit viel Energie und Nachdruck seine Ziele verfolgt hat. Arbeitsfelder waren die Altenpflegeheimseelsorge, die Krankenhausseelsorge und die Hospizseelsorge der Oldenburgischen Kirche und auch der ambulante Hospizdienst und Kinderhospizdienst in Trägerschaft der Stiftung.
„„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!“ heißt es bei Jesaja im 40. Kapitel, und so wurde es Backhaus bei seiner Ordination am 11. September 1988 in der Alexanderkirche zu Wildeshausen zugesagt.
Am 1. Januar 1992 wurde er auf die landeskirchliche Pfarrstelle berufen im Elisabeth-stift, in Friedas-Frieden-Stift und am Pius-Hospital, am 16. Januar 1992 in der Garnisonskirche in die Pfarrstelle eingeführt. Schon damals begann er mit der ehrenamtlichen Arbeit im ambulanten Hospizdienst, die er ehrenamtlich bis 2011 leistete.
Fast 20 Jahre hat Backhaus als Krankenhausseelsorger in St. Pius gewirkt – auch im Ethikkomitee des Pius-Hospitals hat er sich engagiert. Ab 1. Juni 2011 wurde die Hospizarbeit auch in der Stiftung mit halber Stelle Teil seines hauptamtlichen Auftrags.
Backhaus engagierte sich zudem in der Notfallseelsorge Oldenburg und arbeitete in der Telefonseelsorge mit.
