Neustadtgödens - Es ist ein großes Projekt, das sich die leidenschaftlichen Musiker da vorgenommen haben. „Aber wir liegen bisher genau im Zeitplan“, sagt Frank Kölpin. Und dabei müssen sie an so vieles denken: Musik, Licht, Videos, Moderation, Geschichte – all das sind nämlich Bestandteile der „Pink Floyd Tribute Live Show“, präsentiert vom „Breathe Project“.

Wie berichtet, haben sich Musiker aus dem Jeverland zusammengeschlossen, um eine Hommage an Pink Floyd und ihr Album „Dark Side Of The Moon“ zu präsentieren. Das Album ist 1973 erschienen und gilt als Meisterwerk.

Frank Kölpin (Gitarre/Gesang) und Dieter Longa (Gitarre) sind große Fans der Band und haben das Projekt initiiert. Dazugeholt haben sie außerdem Sven Kölpin (Schlagzeug), Torben Kölpin (Bass), Anika Strieben (Keyboard), Anna-Rabea Pacheco, Mareike Behr und Johann Zielinski (alle Sänger).

Von „Money“, über „Echoes“ bis zu „Another Brick in the Wall“ werden die Zuschauer Lieder von Pink Floyd hören. „Wir haben uns intensiv mit der Geschichte der Band auseinandergesetzt und werden auch darüber erzählen“, so Kölpin. Für die Moderation ist Regine Kölpin zuständig. Wie ist der Bandname entstanden, welchen Hintergrund hat der ein oder andere Song – all das wird in der Show beantwortet.

Während die Musiker zunächst jeder für sich geübt haben, treffen sie sich nun etwa zweimal in der Woche zur Probe. Schließlich müssen sich alle aufeinander einstimmen, alles muss perfekt sitzen. „Mit der Zeit wird man da auch anspruchsvoller“, sagt Kölpin schmunzelnd. „Wenn wir so eine Show auf die Beine stellen, dann auch richtig.“

Geprobt wird bei Dieter Longa. „Da steht alles herum – Instrumente, Kabel, die ganze Technik.“ Ein bisschen Technik hat Frank Kölpin aber auch bei sich zu Hause, schließlich muss er noch einiges vorbereiten. So soll zu einem Lied ein Konzert-Video mitlaufen – und das exakt zur Musik, die die Band in Sande spielt: Eine Herausforderung. „Wir bekommen alle durch einen Ohrstecker die genaue Taktanweisung, damit alles passt“, erklärt Kölpin.

Obwohl sie nun schon so lange proben, hat Frank Kölpin die Musik noch nicht satt. Im Gegenteil: „Ich bin immer noch fasziniert davon.“ Jedes Stück hat er stundenlang genaustens angehört. „Sicher können wir nicht exakt so spielen wie die Band. Aber wir möchten das Klanggefühl nachempfinden und es den Zuschauern näher bringen.“

Zwei Favoriten hat Frank Kölpin auch: „Money“ – „Ein wenig verrückt gestaltet“ – und „Shine on You Crazy Diamond“ – „Ich liebe diese Gitarrenmusik“.

In den nächsten Wochen werden die Musiker noch weiter bei Dieter Loga proben, bis schließlich in der ersten Aprilwoche im Gemeindehaus Neustadtgödens die Generalproben beginnen. Und man merkt: Schon jetzt freut sich Frank Kölpin, das große Pink-Floyd-Projekt mit seinen Musikern endlich präsentieren zu können.

Antje Brüggerhoff
Antje Brüggerhoff Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt