Cloppenburg - Vertreter der bei der Stadt angesiedelten unteren Denkmalschutzbehörde, des Kulturbahnhofs und der Architekt Georg Wieghaus haben am Mittwoch eine Plakette am Cloppenburger Bahnhof angebracht. Diese weist ihn als denkmalgeschütztes Gebäude aus.

Der Bahnhof kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Als „Empfangsgebäude mit gleisseitiger Holzkonstruktion als Bahnsteigüberdachung“ für die mit der Bahn anreisenden Besucher wurde das eingeschossige Backsteingebäude um 1875 errichtet und in den folgenden Jahrzehnten aufgestockt und verlängert. Heute ist in dem denkmalgeschützten Gebäude der Kulturbahnhof, der am Wochenende feierlich eröffnet wird, untergebracht. Dazu gehören auch die Kulturkneipe „Bahnhof“ und – im angrenzenden ehemaligen Güterschuppen – die Kunsthalle, die im nächsten Monat ihrer Bestimmung übergeben wird.

„Es ist eine gute Symbiose von Alt und Neu entstanden“, lobte Hans-Jürgen Koopmann, Planungsamtsmitarbeiter der Stadt, den „behutsamen und gelungenen“ Umbau unter der Leitung von Architekt Wieghaus. Dadurch sei der ursprüngliche Charakter des Gebäudes weitgehend erhalten geblieben und somit die Anforderung der Denkmalpflege voll erfüllt worden, so Koopmann.

„Durch die Neugestaltung ist es gelungen, das Tor zur Stadt Cloppenburg wieder ansehnlich zu gestalten“, lobte Kulturforum-Vorsitzender Dr. Klaus Weber die Arbeit des Architekten. Er dankte auch allen am Bau Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.