Landkreis - Unter dem Motto „Geht doch!“ steht der 1470 Kilometer lange „Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“. Geografisches Ziel ist die UN-Klimakonferenz in Paris vom 30. November bis 11. Dezember. Inhaltlich soll die spirituelle Besinnung mit politischem Engagement verbunden werden.

„Heute geht es vor allem um die Etappe von Bremen bis nach Osnabrück“, erklärte Tobias Schäfer vom Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM), ein Vertreter des dreiköpfigen Organisationsteam für den Teilabschnitt im Katholischen Pfarrheim Waltberthaus an der Wittekindstraße 8 in Wildeshausen am Mittwochabend.

Der Startschuss fällt am 13. September in Flensburg. Ab 3. Oktober führt der Abschnitt des Pilgerweges von Bremen nach Osnabrück. „Generell werden die Tagesabschnitte immer um 9 Uhr mit einer Kurzandacht beginnen“, erklärte Stephan Eisenbart, Bischöflich Münstersches Offizialat.

Wie die inhaltlichen Schwerpunkte auf den einzelnen Pilgerstrecken aussehen, muss noch erörtert werden.

Grundsätzlich als gute Idee bezeichnete Heike Magdeburg aus Ahlhorn den Pilgerweg. Sie will auch die Wanderschuhe für einen Teilabschnitt schnüren.

Die bisherigen Planungen sehen so aus: Von Bremen führt der Weg am ersten Tag nach Barrien. Von dort am Sonntag, 4. Oktober, nach einem Erntedankgottesdienst in Richtung Harpstedt.

Die evangelische Gemeinde hat hier zum Beispiel abends einen Vortrag über Klimaflüchtlinge vorgesehen. Ähnlich Inhalte gibt es auch an anderen Stationen, denn eines der Primär-Ziele ist es, vor der Klimakonferenz aufzuzeigen, dass der Klimawandel schon lange angekommen ist. Wenngleich in Europa in abgeschwächter Auswirkung. Weitere denkbare Aktivitäten schilderten Cord Remke von der Harpstedter Energie-Agentur und der Direktor der RegioVHS, Rolf Schütze.

Am Folgetag ist die Kreisstadt Wildeshausen Anlaufpunkt. Am Abend wird zu einer Ökumenischen Taizéandacht in die Alexanderkirche der Oldenburgischen Landeskirche geladen. Am folgenden Morgen starten die Pilger von der katholischen Kirche St. Peter in Richtung Visbek aufbrechen.

Weitere Pilgerorte sind Vechta, Steinfeld, Vörden, Engster und Osnabrück mit Ruhetag und weiterem Angebot. Am 13. Oktober führt der Weg von dort nach Tecklenburg in die nächste Etappe.

Abschließend stellte Stefanie Maur-Weiß von der Geschäftsstelle Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit, die sognannten Pilgerregeln vor.