Schortens/Rastede - Über eine Spende in Höhe von jeweils 550 Euro freuten sich am Montag die Kindergärten Wahnbek, Heidmühle und Roffhausen. Polizeipräsident Johann Kühme überreichte die Zuwendungen in Wahnbek an die Leiterinnen der Kindergärten. Das Geld stammt aus Spenden, die von der Pädagogischen Puppenbühne der Polizeidirektion Oldenburg bei 25 Vorstellungen in der Vorweihnachtszeit gesammelt wurden.

„Es ist immer schön, wenn für die Arbeit mit Kindern Geld zur Verfügung gestellt werden kann“, sagte Kühme in Wahnbek. Im dortigen Kindergarten „Pusteblume“ soll die Spende verwendet werden, um im Bewegungsraum zusätzliche Lampen und möglicherweise auch noch einen Vorhang einzubauen. „So wollen wir Bühnenatmosphäre und eine weitere Möglichkeit für Aufführungen schaffen“, berichtete Leiterin Monika Schütte-Tamminga.

Die Evangelische Kindertagesstätte Roffhausen möchte einen Intensivraum anbauen lassen und will die Spende für dessen Einrichtung verwenden, sagte Leiterin Claudia Otten. In der Evangelischen Kindertagesstätte Heidmühle soll das Geld in ein pädagogisches Projekt fließen, das Jungen im Vorschulalter gewidmet ist, die ohne Vater aufwachsen, erläuterte Leiterin Angela Andersen.

Die Pädagogische Puppenbühne der Polizei ist regelmäßig zu Gast in Kindergärten und Grundschulen. Gezeigt werden Stücke zur Verkehrs- oder Gewaltprävention und seit Kurzem auch zur Medienprävention, schilderte Bianca Stutz vom Team der Puppenbühne. In der Vorweihnachtszeit wurde zusätzlich das Stück „Die Hexe vom Nordpol“ aufgeführt.

Polizeipräsident Kühme, der vom Sachbearbeiter Prävention der Polizeidirektion Oldenburg, Felix Schulten, begleitet wurde, nannte die Puppenbühne ein „unverzichtbares Präventionsprojekt“. Vor den Kindern in Wahnbek zeigte er, dass in ihm auch ein Zauberkünstler steckt. Vor den staunenden Augen der Mädchen und Jungen ließ er ein rotes Tuch verschwinden.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede