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Porträt Kind der Berge fühlt sich am Meer wohl

Helmut HogelÜcht
BAD ZWISCHENAHN - Sie ist ein echtes Kinder der Berge, dabei auf allen Bühnen und bei allen Sendern im deutschsprachigen Gebiet zu Hause: Margot Hellwig, die „Grand Dame der Volksmusik“. Seit Januar ist sie mit Kollegen auf einer bundesweiten Tournee, die sie auch nach Bad Zwischenahn führte (die

NWZ

 berichtete).

Nach ihrer Schulzeit nahm sie klassischen Gesangsunterricht. Gemeinsam mit ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, der Volksmusik-Legende Maria Hellwig, startete sie Anfang der sechziger Jahre ihre Karriere mit Tourneen durch ganz Europa. Die Namen Maria und Margot Hellwig wurden ein Begriff in der Volksmusik. Ende Januar war die Sängerin Gast in der ARD-Live-Sendung „Das Winterfest der Volksmusik“. Für ihre musikalischen Darbietungen bekam sie viele Ehrungen und Auszeichnungen, z.B. Goldene Schallplatten, den „Hermann-Löns-Preis“ in Gold sowie den „Ehren-Bambi“.

Aber auch Theaterblut steckt in ihren Adern: Am heimatlichen Bauerntheater in Reit im Winkel stand Margot als Kind bereits mit ihrer Mutter und Großmutter gemeinsam auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“.

Ermutigt von ihrer Mutter, entschloss sich Margot Hellwig im Jahre 1989 als Solistin aufzutreten. Zwei Jahre später erschien ihr erstes Solo-Album, dem sehr viele folgten, wie zuletzt „Das Ave Maria der Jahreszeiten“.

Doch nach wie vor, das merkten auch die Zuschauer in der Bad Zwischenahner Wandelhalle, stellt sie ihr musikalisches Können am liebsten direkt auf der Bühne ihrem Publikum vor. Ihr Repertoire ist dabei recht vielseitig, und so verstand es die Künstlerin auch in Bad Zwischenahn, mit Liedern die Zuhörer zu begeistern – von Volkstümlichem über beschwingte Jodler und Volkslieder bis hin zu Musical- und Operettenmelodien sowie einem „Robert-Stolz-Medley“.

Sie sei gerne in der „Perle des Ammerlandes“ versichert die 69-Jährige. Gerne erinnert sie sich an gemeinsame Auftritte mit ihrer Mutter und Spaziergänge durch den Kurpark und den Ort. Dabei hole sie die Erinnerung an ihre Mutter, die sie sehr vermisse, immer wieder ein, bekannte Margot Hellwig.

Sie findet den Kurort „wunderschön“ und wundert sich über das „pralle Leben“, auch jetzt in der Winterzeit. Bemerkenswert findet sie den Ammerländer Baustil mit den schönen großen Toren vor den Häusern. Sie erfreut sich an der schönen, klaren Luft und möchte, wenn es ihre Zeit erlaubt, gerne wieder einmal mit ihrem Ehemann Urlaub in Bad Zwischenahn machen.

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