Augustfehn - Von Lampenfieber kaum eine Spur: Selbstsicher, mit Leidenschaft und Talent, mal energiegeladen, mal sanft meisterten elf junge Interpreten im Alter von 13 bis 22 Jahren ihren Auftritt auf der Bühne und sangen oder spielten Keyboard vor einem begeisterten Publikum. Der Talentwettbewerb „Augustfehn sucht den Superstar“ (ASDS) – lockte Montagabend die Besucher in das Festzelt und beendete das viertägige „Fest der 1000 Laternen“. Zehn Beiträge gab es zu hören, Dorothea und Regina sangen als Duo „Wrecking Ball“ und Heidede spielte auf dem Piano die Titelmusik der „Fabelhaften Welt der Amelie“.
Vier Musikexperten saßen in der Jury: Antje Meyer, Jan Freesemann, Manuel Breidbach und Louiza Moorbeck, die vor wenigen Jahren selbst bei ASDS sang und inzwischen bei einer RTL-Castingshow auftrat. „Du hast eine so tolle Stimme“, kommentierte Jurorin Antje Meyer den Beitrag von Saskia Tommerdich und Juror Jan Freesmann meinte zu Lilly: „Du singst so unglaublich gefühlvoll und dann noch so perfekt.“
Viel Lob der Juroren
Louiza Moorbeck lobte Nadine Cabbani: „Man hat an deinem Gesichtsausdruck gesehen, dass du Spaß am Singen hast“, Manuel Breidbach sagte über den Auftritt von Patryk Piaseczney „Das war sehr, sehr gut.“
Insgesamt stellte das Viererteam den Mut und die Leistungen aller „Superstars“ heraus und gaben dabei auch manche Tipps für die Zukunft.
Den Wettstreit gewann die 21-jährige Lilly Tauch aus Portsloge, die „All of Me“ von John Legend sang. Sie bekommt eine Reise nach Mallorca plus 100 Euro Taschengeld. Auf Rang zwei, für den es 200 Euro gab, landete Patryk Piaseczney aus Augustfehn II. Der 19-Jährige sang „Nur in meinem Kopf“ von Andreas Bourani. Platz drei und 150 Euro sicherte sich die 17-jährige Laura Siemer aus Augustfehn mit „Crazy in Love“ von Sofia Kalkberg.
Regen und Wind
Nicht nur ASDS war ein großer Erfolg. Wie Christian Schünemann, Vorsitzender des Ortsvereins Augustfehn, sagte, war am Montagnachmittag die Bingo-Veranstaltung für Senioren ein Hit: „Es waren 150 Gäste dabei und alle waren begeistert.“
Hans-Dieter Warnke zog für den Ortsverein eine durchwachsene Bilanz für das Laternenfest 2015. Das Fest habe unter dem Wind und Regen gelitten. Sehr gut seien die Sonntagveranstaltungen, darunter auch die Waschzuber-Rallye, besucht gewesen. Auch die Schausteller hätten das Wetter bedauert, seien aber insgesamt nicht unzufrieden gewesen. „Selbst Alwin Brüggemann, der das Fest 1950 mit ins Leben gerufen hat, konnte sich nicht an so eine Wetterlage erinnern“, wie er zu Warnke gesagt hatte.
