Der Musikzug der Ganderkeseer Feuerwehr kann sich schon vorm Fest einen Wunsch erfüllen: Eine Klarinette wollte er sich vom Erlös des Weihnachtskonzertes kaufen, „dringend“ werde dies Instrument benötigt, sagte Dirigentin Sabine Engelmann-Lemke. Am Sonntagabend war sie hochzufrieden: 1100 Euro kamen an Einnahmen zusammen, großenteils durch Spenden. Das reiche auch noch für neue Notenhefte, freute sich die Dirigentin. Wie berichtet, hatte sich der Musikzug seit August auf das Konzert vorbereitet. Am Sonntag seien die ersten Gäste schon eineinhalb Stunden vor dem Beginn gekommen, berichtete Musikzug-Pressewartin Frauke Lüdeke-Riesmeyer. 18 Titel wurden gespielt (ovales Bild: Pia Thelken als Solistin mit dem Alt-Saxophon). Am Ende gab’s einen langen Schlussapplaus, viele Zuhörer bedankten sich persönlich bei den Musikern.
Über stehende Ovationen freuten sich am Sonnabend auch die Feierabendmusikanten Harpstedt, die in der mittelalterlichen Katharinenkirche zu Schönemoor gastierten. „Ein schöner Abend“ sei das gewesen, fand der musikalische Leiter Karsten Knolle. Die etwa 60 Besucher hörten Werke von Bach, Haydn und Händel, auch standen bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen auf dem Programm. Die Musiker wurden gesanglich verstärkt durch Ida Stelter aus Harpstedt, Svenja Sander aus Schulenberg und Wilhelm Heidmann aus Dötlingen. Dazu gesellten sich aus dem Reihen der Musikanten Sylke Buschmann und Karsten Knolle.
Gesungen wurde am Sonnabend auch in der ev.-meth. Friedenkirche zu Bookholzberg. Dort stand der Weihnachtsbasar auf dem Programm, seit weit mehr als 30 Jahren ein fester Termin im Kalender der Gemeinde. Die Vorbereitung war „Frauensache“ gewesen: Ein Team um Petra Heyen hatte zum Beispiel Taschen oder Patchwork-Decken genäht, Mobiles gebastelt, Liköre gemixt oder Kuchen gebacken. Der Erlös des Tages übertraf die Erwartungen: 2888,88 Euro kamen zusammen, rund 800 Euro mehr als im Vorjahr. „Gewaltig“, fand Pastor Gunter Blaschke. Das Geld wird gedrittelt: Ein Teil ist für ein Missionswerk bestimmt, der zweite für die Frauenarbeit, der dritte für die Gemeinde.
Einweihung wurde am Sonnabend im neuen Wohn- und Geschäftshaus am Heider Ring gefeiert. Dort hat Manuela Scharbau, die seit 1997 einen ambulanten Pflegedienst betreibt, ein Wohnprojekt für ältere Menschen verwirklicht. 27 Senioren-Appartements stünden seit September zur Verfügung, erläuterte die examinierte Krankenschwester bei einem Besuch der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Zießler. 25 davon seien bereits vergeben. Das Wohnprojekt biete eine Betreuung rund um die Uhr, allerdings könnten auch Interessierte ohne Pflegebedürftigkeit aufgenommen werden.
Gut angelaufen ist am Wochenende die Saison 2009/10 der Speelkoppel Hoyerswege. Zur Premiere am Sonnabend begrüßte Rainer Jüchter als Vorsitzender des Schützenvereins Hoyerswege (der Verein ist traditionell Gastgeber bei den ersten beiden Aufführungen) etwa 100 Besucher im Saal des Hofs Hoyerswege. Zum Theaternachmittag am Sonntag kamen noch einmal knapp 100 Gäste. Ganz schön schwierig sei es, eine höhere Stimme zu imitieren, fand Speelkoppel-Vorsitzender Herwig Kunst, der im Stück in eine Frauenrolle schlüpft. Immerhin: Nach einem Bild in der NWZ , in dem er, ganz „elegante Dame“, viel Bein zeigte, bekam er von Frauen Komplimente: „So schöne Beine hätten wir auch gern.“
Viele schöne Beine waren bei der 50. Geburtstagsfeier der Leichtathletin Silvia Braunisch zu bewundern. Weil ja auch die Barbie-Puppe in diesem Jahr 50 wurde, hatten Leichtathleten der LGG beschlossen, sich für die Feier entsprechend zu verkleiden: Birgit Bischof kam als „Glamour-Barbie“, Thomas Drews als „Ken“, Inge Marbach als „Strand-Barbie“, Anke Iben als „Ski-Barbie“, Inge de Groot als „WM-Barbie“, Carmen Hezemans als „Western-Barbie“, Melanie Klingbeil als „Business-Barbie“ und Diana Garde als „Disco-Barbie“. Dem „Geburtstagskind“ hatten die sportlichen Gäste natürlich auch eine Rolle zugedacht – sie wurde zur „Sport-Barbie“ umgekleidet.
