Oldenburg - Das Casablanca-Kino am Pferdemarkt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück: Das bilanziert Geschäftsführer Tobias Roßmann. Dabei hat er nicht nur die gestiegene Anzahl der Besucher im Blick, sondern auch das Programm und die Renovierung der Kinosäle. Die mit den Kirchen gestartete Reihe „Forum&Film“ wird auch in 2016 fortgesetzt.
Besonders stolz ist das Casablanca–Team auf die öffentliche Anerkennung: Für das herausragende Jahresprogramm 2014, das Kinder- und Jugendfilmangebot und den großen Anteil an Dokumentarfilmen war das Haus im Dezember von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Dresden mit insgesamt 10 000 Euro € ausgezeichnet worden. Auf Landesebene gab es von der Nordmedia eine Prämie in Höhe von 2500 €Euro für das besondere Filmprogramm. „Über diese Anerkennungen haben wir uns sehr gefreut“, sagt Roßmann.
Zum Angebot zählen nicht nur besondere Filme jenseits des Mainstreams, sondern auch Live-Übertragungen aus der Pariser Oper, wie etwa jüngst eine spektakuläre Aufführung von „Fausts Verdammnis“ von Berlioz mit Startenor Jonas Kaufmann in der Titelrolle. Zu sehen und hören sind auch die Berliner Philharmoniker und Inszenierungen von den alljährlichen Bayreuther Festspielen.
Im Kino wurde im abgelaufenen Jahr auch vieles modernisiert, u.a. wurden Bestuhlung und der Schallschutz in allen vier Kinosälen erneuert. Auch das Foyer und die Sanitärbereiche wurden renoviert sowie der digitale Bereich aufgerüstet: Die Casablanca-Website hat einen neuen Look erhalten. Das bereits Ende 2014 eingeführte Online-Ticketing erfreut sich laut Roßmann zunehmender Beliebtheit.
Für 2016 kündigt er weitere Veränderungen an: „Für 2016 ist eine aufwendige Verbesserung der Barrierefreiheit für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen geplant“, erläutert er.
Aktuelle Themen werden in der Reihe „Forum&Film“ aufgegriffen, die das Casablanca -Kino einmal im Monat gemeinsam mit dem katholischen Forum St. Peter und der evangelischen Stadtkirchenarbeit anbietet. Der nächste Termin ist bereits am Montag, 11. Januar. Dann wird ab 19 Uhr der herausragende Film „Still Alice – Mein Leben ohne gestern“ gezeigt. Für die Rolle der an Alzheimer erkrankten Alice bekam Hauptdarstellerin Julianne Moore 2015 den Oscar. Für junge Leute soll es 2016 besondere Angebote geben.
„Wir werden auch weiterhin konsequent in Technik und Modernisierung investieren“, verspricht Tobias Roßmann. Er ist zuversichtlich, dass auch 2016 zu einem guten Kinojahr wird.
