QUERENSTEDE - Für manche Menschen ist es ein Ritual, für andere Brauchtum, und einige betrachten es als eine darstellende Kunstgattung: das Tanzen. Vielen Menschen, egal welchen Alters, bereitet das Tanzen einfach nur Freude. Diese Freude empfinden mittlerweile viele Tanzfreunde, die sich alle zwei Monate, in der Regel am ersten Sonntag, von 15 bis 18 Uhr in der „Querensteder Mühle“ zum gemeinsamen Hobby treffen.
Vor etwa sieben Jahren richtete Magda Marken mit zwei weiteren Frauen einen gemeinsamen Tanzkreis ein. Anfangs traf man sich in Gaststätten in Jeddeloh und Torsholt. Seit drei Jahren wird regelmäßig in Querenstede getanzt. Mittlerweile gehören neben der Gründerin Anke Janßen, Erika Seels und Gudrun Ulbrich als Organisatorinnen dem „M.u.T.-Team“ an. „M.u.T.“ steht für Musik und Tanz. Die Veranstalter wollen den Frauen Mut machen, unaufgefordert ohne Partner die Tanzfläche zu betreten und sich allein im Takt der Musik beschwingt zu bewegen. Das Tanzen schließlich geschieht nach dem Motto „Mach’ mit, bleib’ fit“.
Mehr als 70 tanzfreudige Gäste füllten beim jüngsten Tanz den Saal der Gaststätte, um sich nach der Musik von DJ Rolf ausgelassen zu bewegen. „Es kommen jedes Mal mehr Gäste“, stellt Magda Marken erfreut fest. Mit dieser Tanzveranstaltung, die sich an Einzelpersonen und auch an Paare richtet, habe sie eine Marktlücke gefunden, hebt sie hervor. Getanzt, ob alleine oder mit Partner, wird nach flotten Klängen – ob Schlager oder Oldie, eben „alles, was sich gut tanzen lässt“, so die Organisatorin. Die tanzenden Besucher fänden sich generationsübergreifend ein, und das Kuchenbüfett mit Kaffee werde zur Pause stets leer geräumt.
Tanzen sei nicht nur Balsam für die Seele, es sei überdies auch ein hervorragendes Fitnesstraining und fördere den Muskelaufbau, die Motorik, Koordination und den Gleichgewichtssinn, betont Magda Marken.
Die nächsten Tanztermine in der Querensteder Mühle sind am 11. März, 6. Mai und 1. Juli. Die Organisatorinnen hoffen, dass sich dann wieder viele Besucher zu dem geselligen Tanznachmittag einfinden, um aus Freude an der Musik und der rhythmischen Bewegung Genuss zu empfinden. Auch dann könne wieder jeder unaufgefordert frei im eigenen Takt tanzen oder sich als Paar beschwingt im Kreise drehen.
