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1. Familienfest In Varel Kinder toben sich in riesigem Garten aus

Christopher Hanraets

Rallenbüschen - Ordentlich austoben konnten sich am Sonntag hunderte Kinder mit Eltern in Rallenbüschen: Dort fand die Premiere des großen Familienfestes im Garten der Gaststätte „Zur Linde“ statt. War der Besucherstrom am Vormittag wegen des leichten Regens noch überschaubar, kamen in den frühen Nachmittagsstunden immer mehr junge Familien zum Fest.

Als wahre Kinderlieblinge entpuppten sich die beiden Weltraumreporter Flux und Fluse vom NWZ-Kinderclub. Kaum tauchten die beiden beim Familienfest auf, wurden sie auch sogleich von dutzenden Kindern umringt.

Viel zu entdecken

Aber auch sonst hatte das Fest viel zu bieten: Unter anderem war die Spielefeuerwehr mit ihrer Kreativbaustelle vor Ort, es gab eine große Rutsch-Hüpfburg, die Zirkusschule Seifenblase aus Oldenburg zeigte nicht nur, was sie drauf hatte, sondern brachte den kleinen Gästen auch das Jonglieren und Balancieren auf dem Seil bei. Die Tanzschule von Oehsen zeigte Tanzvorstellungen von Rock’n’Roll bis Hip-Hop und Zauberer Jan Sommer verzauberte sein Publikum.

So ein Familienfest wie es das nun in Rallenbüschen gab, sei alles andere als gewöhnlich, erklärte Wilhelm Schwanken von der Spielefeuerwehr, der das Fest zusammen mit der Varelerin Melesha Tilbayne organisiert hat: „In der Regel gibt es auf Familienfesten immer viele Stände und wenig Programm. Wir versuchen es andersherum zu machen.“

Besonders mache das Fest in Rallenbüschen auch der Ort. Nicht nur, dass die rostigen Schrottskulpturen von Diedel Klöver dem Garten der Gaststätte einen ganz eigenen Charme verleihen, das Festgelände ist mit seinen Bäumen, Büschen und Hecken auch ein bisschen verwinkelt. Man sieht nicht alles auf einen Blick. „Es gibt viele Orte zu entdecken“, erklärt Wilhelm Schwanken. „Man muss sich etwas bewegen, dafür findet man aber immer wieder etwas Neues.“

Bei all dem sollten aber auch die Eltern der Kinder nicht zu kurz kommen. „Der Hauptjob von Eltern bei solchen Festen ist, herumzustehen und auf die Kinder aufzupassen“, sagt Wilhelm Schwanken. „Wir haben für viele Sitzgelegenheiten gesorgt, damit es auch für die Eltern ein entspanntes Fest wird.“ Das gelte auch für die Kinder: Für sie gebe es Orte, an denen es etwas turbulenter zur Sache geht aber eben auch solche, die ruhiger sind.

Am Ende des Tages zieht der Organisator eine recht positive Bilanz: „Für das erste Mal war es ganz gut. Wir waren auf alle Extreme vorbereitet, aber es ist zum Glück irgendetwas dazwischen geworden. Im nächsten Jahr wollen wir das auf jeden Fall wiederholen.“

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