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St. Jakobus Hubert Moormann sagt „Adieu“

Wilhelm Hellmann

RAMSLOH - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus in Ramsloh verabschiedete die Katholische Kirchengemeinde St. Jakobus im Saterland Pfarrer Hubert Moormann, der nach über 22 Jahren Seelsorgetätigkeit im Saterland Abschied von den Gläubigen nahm.

22 Jahre im Saterland

Mit einem mehrstündigen bunten Programm bedankten sich die Saterländer bei ihrem Geistlichen, der jetzt in die Pfarrgemeinde St. Cäcilia Bösel wechselt. Anwesend waren auch Dechant Paul Horst, Pfarrer Albert Lütkebohmert und Pfarrer em. Hubert Gnida und Diakon Horst Maurus.

Moormann war zunächst in der Kirchengemeinde St. Jakobus Ramsloh tätig und seit der Zusammenlegung der vier eigenständigen Kirchengemeinden Sedelsberg, Scharrel, Ramsloh und Strücklingen im April 2008 Pfarrer für die neu zusammengelegte Kirchengemeinde St. Jakobus in Saterland zuständig.

„22 Jahre im Saterland – das ist eine Zeit, in der Verbindungen gewachsen sind“, sagte Dechant Paul Horst in seiner Predigt. Hubert Moormann habe in dieser Zeit Kirche im Saterland mitgestaltet und Kirche mitgetragen. „Wir wünschen unserem Pfarrer Hubert Moormann Mut, Kraft und Vertrauen, seine neue Aufgabe in Bösel anzugehen, sagte eine Sprecherin des Frauenchores.

Kein freier Platz mehr

Und trotz des parallel laufenden Fußballspiels Deutschland gegen England gab es beim Empfang in der Aula des Schulzentrums keinen freien Platz mehr; zahlreiche Saterländer wollten sich von ihrem Pastor persönlich verabschieden. Auf Fußball musste in der Aula auch niemand verzichten, denn die Zwischenstände wurden regelmäßig durchgegeben.

Neele Kramer und Luisa Grote hatten „ihrem“ Pastor zu Beginn ein saterfriesisches Lied vorgetragen, denn Hubert Moormann ist der einzige Pfarrer, der im Saterland auch Messen auf saterfriesisch gehalten hat – und dass, obwohl er kein gebürtiger Saterfriese ist.

„Wir haben sie immer als einen Seelsorger erlebt, der auf die Menschen zugeht, ihnen freundlich und offen begegnet“, betonte Georg Pugge in seiner Ansprache als Vorsitzender des Seelsorgerates.

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