RAMSLOH - Mit einem Gedenkgottesdienst und der Einweihung eines Gedenksteins erinnerten am Mittwoch in Ramsloh die Menschen an „ihre“ Heimatdichterin Gesina Lechte-Siemer, die vor einem Jahr gestorben ist. (NWZ berichtete)
Die Idee, einen Gedenkstein aufzustellen, stammt von Wilhelmine Espeter, Maria Hüntling, Elisabeth Immer und Renate Brinkmann. Die vier Frauen geben seit Jahren Saterfriesisch-Unterricht im Kindergarten. „Ohne die Lieder und Geschichten von Gesina Lechte-Siemer könnten wir das gar nicht machen“, sagt Wilhelmine Espeter. Mit ihrer Idee stießen die Frauen bei der St.-Jakobus-Kirche, neben deren Pfarrheim der Stein aufgestellt wurde, aber auch bei Sponsoren auf offene Ohren. Findling und Schild wurden von örtlichen Unternehmen gestiftet.
Natürlich durfte auch im Gedenkgottesdienst ein Text von Lechte–Siemer nicht fehlen: Jana Blömer und Fee Geesen trugen ihr bekanntestes Gedicht vor: „Ju Seelter Kroune“ – „Die Sater-Krone“.
