Ramsloh - Mit Gruppen- und Einzelbeiträgen begeisterten am Donnerstagabend in der Eingangshalle des Laurentius-Siemer-Gymnasium in Ramsloh die Schüler viele Besucher. Zum vierten Mal in Folge hatte das LSG unter Leitung von Oliver Thoben zum Literatur-Foyer eingeladen. Fast eineinhalb Stunden gab es Literatur und Theater in verschiedenen Sprachen, auch auf Plattdeutsch und Saterfriesisch. Diverse schauspielerische Inszenierungen, Vorträge und Lesungen der fünften bis zehnten Klassen zeigten das Resultat vieler Mühen.
So stellte der Kursus „Darstellendes Spiel“ des zehnten Jahrganges die Frage „Wo ist Gott?“ und hielt den Besuchern einen Spiegel vor – eine gelungene Eröffnungsperformance. Die Bewegungs- und Tanz-Theater- Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Marion Janßen begeisterte mit der Eigenkomposition „Sturmfrei – Allein zu Haus“. Die Jüngsten des LSG kamen der Realität mit ihrer Darstellung sehr nahe. Kristin Wübbelmann und Lara de Menthon Bake überzeugten mit Videoclips zum Kunstprojekt „Design“. Mit plattdeutschen Kurzgeschichten unterhielten Fee Maria Geesen und Rene Iddelt Geesen die Besucher. Mit einer Artikelcollage stellte sich das Redaktionsteam von „Laurentinews“ vor. Einen besonderen Akzent setzte beim literarischen Foyer Yannik Hinz aus der Klasse 9a. Er stellte Ergebnisse der Schreibwerkstatt vor und hinterfragte beim Publikum in Sachen Homosexualität „Was ist normal für einen Menschen? Darüber sollten Sie nachdenken.“ Eigens entworfene Taschen mit aufgenähten Knöpfen stellten die Schüler des Kunstprojekt „Design“ der Klasse 9a mit einem sozialen Hintergrund vor: Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Bau einer Schule in Uganda zugute.
Das im Saterland die saterfriesische Sprache nicht ausstirbt, bewiesen Louisa Grote und Lena Helmers mit ihren Kurzgeschichten in „Seeltersk“. Den Schlusspunkt unter ein beachtliches literarisches Foyer unter dem Motto „Auf ein Wort“ setzte die Exposition „Ein Sommernachtstraum“ in Anlehnung an Shakespeares Komödie durch den Kursus „Darstellendes Spiel (Klasse 10).
