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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Rassige Reise durch die bunte Welt des Jazzrock

22.05.2010

OLDENBURG Als die internationale Musikwelt Al Di Meola Anfang der Siebziger entdeckte, stand Jazzrock hoch im Kurs: Bands wie Weather Report oder Mahavishnu Orchestra bestimmten die Szene, und eben auch Return To Forever, die Gruppe des Pianisten Chick Corea, in der Di Meola bis dato gespielt hatte. Mit seinen drei ersten Soloalben „Land Of The Midnight Sun“, „Elegant Gypsy“ und „Casino“ erwarb sich der amerikanische Gitarrist zwischen 1976 und 1978 den Ruf, der weltweit Schnellste seines Fachs zu sein.

Fingerfertig

Doch nicht nur das Tempo seiner Fingerfertigkeiten war atemberaubend, auch sein musikalischer Einfallsreichtum und sein kreativer Horizont erwiesen sich als überaus bemerkenswert.

Den größten kommerziellen Erfolg indes verzeichnete Di Meola (55) zusammen mit seinen Kollegen Paco de Lucia und John McLaughlin, ein Akustikgitarrentrio, dessen Live-Album „Friday Night In San Francisco“ zu den meistverkauften Jazzwerken aller Zeiten zählt.

Jetzt, gut 35 Jahre nach seinem ersten Durchbruch, verbindet der Mann alte und neue Vorlieben, mischt Akustik- und Elektrogitarre. Mit kompletter Band demonstrierte Al Di Meola am Donnerstagabend in Oldenburg seine erstaunliche Vielseitigkeit, spielte eine Stunde lang auf der Akustikgitarre seine bewährte Mischung aus Jazz, Flamenco, lateinamerikanischen Einflüssen und Weltmusik, um dann unter Applaus – viele in der mit 450 Zuschauern knapp ausverkauften Oldenburger Kulturetage dürften sehnlichst darauf gewartet haben – seine bunte E-Gitarre auszupacken.

Frenetisch

Fortan wurde aus einer bereits hochklassigen Darbietung ein concerto furioso, in deren Verlauf der Gitarrist seine Fans mehrfach zu Beifall auf offener Szene animierte.

Begleitet von exzellenten Instrumentalisten spielte sich der Ausnahmemusiker in einen wahren Rausch, und das trotz Jetlag, denn erst am Tag zuvor waren Di Meola und seine Begleiter aus Japan eingetroffen.

Doch das frenetische Publikum animierte die Band zu einem rassigen Parforceritt durch die Welt des Jazzrock, in deren Verlauf sogar eine Adaption des Beatles-Klassikers „Strawberry Fields Forever“ zu hören war. Beeindruckend!

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