RASTEDE - RASTEDE/LR - Stillleben stehen im Mittelpunkt der Bilder, die Dieter Hagen ab kommenden Sonntag, 21. Januar, im Rasteder Palais zeigt. Der Autodidakt lehnt sich an die niederländische Tradition an, die im „Neuen Realismus“ ihre moderne Fortsetzung gefunden hat, heißt es in einer Mitteilung des Palais.
Dieter Hagen komponiert seine Stilleben aus alltäglichen Dingen. Die Hintergründe bleiben unbestimmt, während sich der Maler ganz auf die Gegenstände konzentriert und ihre äußere Form und Stofflichkeit mit großer Liebe zum Detail wiedergibt. Manche Motive kehren immer wieder: Dosen, Flaschen mit und ohne Bügel, Knoten, Seile, Blüten und Früchte. Dieter Hagens besonderes Interesse gilt der Darstellung von reflektierenden Oberflächen, von Schriftzügen und von Anzeichen des Verfalls. Abblätternde Farbe, Druck- und Faulstellen am überreifen Obst und die abgenutzte Schäbigkeit mancher Objekte sind ein moderner Verweis auf die Vergänglichkeit.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Gemeinde Rastede, durch den Landkreis Ammerland und durch die Oldenburgische Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen.
Eröffnet wird sie am Sonntag um 11.15 Uhr. Nach der Begrüßung durch Palaisleiterin Claudia Thoben führt Silke Freese, August-Hinrichs-Bühne Oldenburg, in die Werke ein. Maike Suhr (Klavier) umrahmt die Matinee.
Die (neuen) Öffnungszeiten: mittwochs bis freitags und sonntags 11 bis 17 Uhr.
