RASTEDE - RASTEDE - Holzräder längst vergangener Zeiten dekorieren die Scheunenmauern, davor findet sich ein historischer Pflug - im Winter „auf Hochglanz" gebracht für die Saison im Bauernmuseum Rastede an der Raiffeisenstraße 60. Von 1988 bis 1990 erfolgten der Ausbau und die Errichtung der Museums, fast ganz in Eigenarbeit.
2000 bis 3000 Exponate hat Walter Brötje in 40 Jahren zusammengetragen. 1990 machte er aus der privaten Sammlung ein Museum, das er im „Un"-Ruhestand hegt und pflegt und freitags sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr öffnet; weitere Besichtigungstermine sind nach Absprache ( 04402/81261) möglich – auch für Gruppen, die sich in einem extra Raum selbst verpflegen können.
Die Exponate finden sich in zwei Scheunen und einer weiteren Halle. Der Brötjehof aus dem Jahre 1666, ehemals Fabriciushof, blickt selbst auf eine jahrhunderte alte Tradition zurück. Einst lebte hier der Pastor Johannes Fabricius - und im Volksmund hieß der Hof später „Jan Pastor sien Hus". Walter Brötje führt das private Museum übrigens ohne jegliche öffentliche Förderung. Dabei gilt es auch in Fachkreisen als wertvolle Bereicherung des heimatlichen Kulturlebens in Rastede sowie im Weser-Ems-Raum.
