RASTEDE - Auch im Zeitalter der schnellen digitalen Fotografie haben Schwarz-Weiss­Bilder nicht an Reiz verloren. Das beweist die neue Ausstellung, die der Rasteder Fotoclub „Blende 8“ am 14. März im Palais eröffnet. Und nicht nur Fotos dieser Art sind zu sehen. Mit der Lochkamera gehen die Mitglieder zurück an die Anfänge der Fotografie.

„Blende 8“ nennt sich der Club, gegründet einst von acht Mitgliedern und benannt nicht nur nach dieser Zahl, sondern auch nach der fotografisch so beliebten Blende.

Im vergangenen Jahr fand die erste Ausstellung des inzwischen erneuerten Clubs – ihm gehören inzwischen mehr als acht Mitglieder an – im Palais große Beachtung, jetzt gibt es eine neue Ausstellung. Sie gliedert sich in mehrere Bereiche. „Street-Fotografie“ gehört dazu: Fotos von Straßen und Plätzen. Sybille Pilzen und Gerold Windels (der erst kürzlich in Oldenburg eine Einzelausstellung belegt hat) haben dafür einen Workshop in Frankfurt besucht. „Alltagsleben“ ist ein weiterer Bereich, außerdem sind „urbanes Leben“ und „städtisches Stillleben“ zu sehen. Und auch das Thema „Fenster“ bildet einen Bereich der Schau.

Zu den Ausstellern gehören Gerold Windels, Heike Theilen, Marion Rotinghaus, Sybille Pilzen, Torsten Spille und Uwe Schucht, mit der Lochkamera arbeiten Norbert Sievers und Marina Gestner. Sie planen für den 24. April auch eine Aktion für die Besucher, die sich gegen einen Unkostenbeitrag mit der historischen Technik ablichten lassen können.

Die Matinee findet am 14. März um 11.15 Uhr statt. Zu sehen sind die Bilder bis zum 2. Mai.