RASTEDE - Ein Konzert voller Leidenschaft beeindruckte das Publikum. Der Fanclub ist Björn Casapietra nachgereist.
Von Theresa Hohlbaum
RASTEDE - Regelrecht überwältigt war das Publikum von der Leidenschaft, mit der Björn Casapietra in der Neuen Aula in Rastede sang. In der ersten Reihe saßen 40 treue Mitglieder des Fan-Clubs, in den nachfolgenden Rängen waren einige Plätze frei – leider, denn der Sänger und Schauspieler aus Berlin hätte mehr Besuch verdient.Locker und charmant eröffnete Björn Casapietra das Konzert, tanzte mit einer Dame aus dem Publikum und gewann schnell die Herzen der Zuhörer. Ob „Intima“, Hear my Prayer“ oder „Zephyr“, die Gäste im Saal waren begeistert über die Leidenschaft und Hingabe, mit der der Tenor die Lieder intonierte. Björn Casapietra kam nicht allein. Unterstützt wurde er von der Sopranistin Olivia Safe, die ihn klangvoll begleitete. Kennen gelernt hatten sich die beiden im Musical „Phantom der Oper“, sie als jüngste Darstellerin in der Hauptrolle, er als Bösewicht. Mit klarer und mitreißender Stimme versetzte sie das Publikum in ihren Bann. Perfekt aufeinander abgestimmt, sangen beide Lieder wie „L’Amore vincera“ oder „O solo mio“ – und animierten das Publikum zum Mitsingen. Zum Erfolg des Abends trug auch der Pianist Andreas Vermesy bei.
Nach dem Konzert mussten die Stars Autogramme auf Eintrittskarten, CDs, T-Shirts oder Poster schreiben. Erschöpft aber glücklich zog sich der Sänger danach hinter die Bühne zurück, nicht ohne noch Fragen zu beantworten – wie etwa nach dem Lampenfieber. „Das geht nie weg“, erklärte Casapietra – trotz der 14 000 Zuhörer, die er und Olivia Safe allein in den vergangenen drei Monaten hatten.
Rastede war die letzte Station auf seiner Tournee, nur in Chemnitz wird er noch ein ausgefallenes Konzert wiederholen.
